Übers Heu – Cup der Ehre in Rothenburg
Prolog:
Jörg: Wer hat Lust beim Crosslauf in Rothenburg zu starten?
Sportler: Mhh.
Jörg: Termin ist der 11.11. Start ist um 11:11Uhr über 9km.
Sportler: Mhhhh
Jörg: Das Startgeld wird übernommen.
Sportler: Mhhhhhh.
Jörg: Es nennt sich Cup der Ehre.
Sportler: Alles klar, ich bin dabei. Sag das doch!
Und nun zum Rennen:
… und so reisten wir mit zwei PKW nach Rothenburg an. Dank der zahlreichen Polizeibeamten im Verein kennt man diesen Ort zumindest vom Hören-Sagen. Die individuellen Vorbereitungen waren recht unterschiedlich. Während Max und Poul die Vor-Wettkampfernährung mit rauen Mengen Sauerkraut ausprobierten, zogen andere den Genuss karnevalistischer Unterhaltung und Bier vor.
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Die 3km lange WK-Runde führte am Rande eines schönen Feldes entlang, vollzog eine elegante Schleife und bog über zwei kurze Anstiege wieder ins Stadion ein. Bei der Hälfte der Strecke und im Stadion waren jeweils zwei Heuballen platziert worden, die es zu überwinden galt. Beim Einlaufen suchte jeder, die seinen körperlichen Fähigkeiten entsprechende optimale Technik. Dabei wurde so ziemlich alles vom Kopfvoran-Hechtsprung mit anschließendem Abrollen in bester Actionfilm-Manier bis zur Mit-dem-Kopf-durch-die-Wand-Methode getestet. Pünktlich um 11.11. ertönte der Startschuss. Poul war nach zwei Kurven gleich an der Spitze dran. Die restlichen TV-Sportler gingen etwas verhaltener an.
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Nach knapp einem Kilometer war Max’s Geduld zu Ende und er lief zum Führungstrio auf, bei dem er sich festbiss. Das Feld zog sich nach der ersten Runde bereits ordentlich auseinander. Ich konnte den Sichtkontakt zu Jörg zunächst halten. Hinter mir folgte Fjodor. Carsten lag ein paar Meter vor Jörg. Auf der zweiten Runde konnte ich noch einen Sportler einsammeln, wie sich später herausstellte, war es der Sieger der 6km. Na toll! Poul und Max hielten sich weiter vorne auf und machten einen sehr guten Eindruck.
Wie ich später erfurh, lief Max sein Sauerkrauttest schief und so musste er auf der dritten Runde noch Carsten im Wald stehend passieren lassen.
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Als Fjodor 1km vor dem Ziel auf Jörg und mich aufgelaufen war, begann ein knallhartes und erbittertes Ausscheidungsrennen. Der Versuch mich von beiden ein paar Meter lösen gelang mir bergab. Doch auf dem zerfurchten Feldweg spielte Fjodor seine Traktorqualitäten aus und lief den Abstand zu. Am letzten Berg hat er mich dann zerstört. Ein anderes Wort fällt mir zum Geschehenen nicht ein. Es war ein Urgewallt, die den Berg und meine Moral in Grund und Boden stampfte. Und so schleppte ich mich ins Ziel, wo schon Carsten auf uns wartete. Im Ziel waren dann beide Sauerkrauter verschwunden. Das Zeug zusammen mit ordentlich Puls ist wohl sehr verdauungsfördernd!
Am Ende stehen die Plätze 3 bis 8 bei den Männern und Platz zwei für Virginie bei den Frauen. Sieger wurde Karl Bebendorf aus Dresden.
Epilog:
Sportler1: Die Strecke war ne Wucht.
Ein großer Dank geht an Volker Beck für die Einladung!
Baustel


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