Alle haben Bock – Auftakt der Regionalliga in Gera
Das erste Rennen der 2019er Saison der Regionalliga Ost am kommenden Wochenende (25.&26.05.) wirft seinen Schatten voraus. Grund genug einen Blick auf unsere Mannschaften für den zweigeteilten, knackigen Wettkampf in Gera zu werfen.

Soweit bist du, geneigter Lesender, nun über die Ausgangslage informiert. Aber wann, magst du dich fragen, geht’s denn nun los mit knallharter Race-Action, krassen Fights um jede Sekunde und 8000 Watt? Na, bereits an diesem Samstag und Sonntag in Gera! Beim sehr renommierten Powertriathlon erwartet die Athletinnen und Athleten der Regionalliga ein zweigeteiltes Rennen. Am Samstag geht’s im Swim&Run über 0,7 km Schwimmen und 5 km Berglauf zur Sache. Am Sonntag starten die Athletinnen und Athleten mit den jeweiligen Rückständen in einen Supersprint über 0,4 km Schwimmen, 10 km Radfahren und 3,3 km Laufen.
Eine Woche vor dem ersten Bundesligarennem im Kraichgau stehen gleich drei Bundesligaathletinnen (Pauline Neidel, Anna Heyder und Jana Richter) im Dresdner Aufgebot. „Wir wollen unsere Form im Hinblick auf die anstehenden Bundesligarennen testen und um den Tagessieg kämpfen.“, gibt Pauline die Zielsetzung selbstbewusst vor und fügt an: „Die wesentlichen Herausforderungen werden der Berglauf am Samstag und die Erholung zwischen den zwei kurzen Rennen sein.“ Komplettiert wird die Mannschaft von Anett Schrön, die nach vielen Jahren im Verein den Weg ins Dresdner Spitzen Triathlon Team gefunden hat. Wir freuen uns auf eine tolle Saison mit dir!
Im zweiten Jahr der Reunion befindet sich das zahlenmäßig gewachsene Mastersteam nun in der Konsolidierungsphase. Damit die Mannschaft auf Dauer bestehen bleibt, müssen neue Athleten und Athletinnen integriert und die individuelle Motivation hochgehalten werden. Gemeinsame Erlebnisse sowie Erfolg tragen in besonderem Masse dazu bei. Daher möchte das Team auf sportlicher Seite an den guten 4. Platz in der Gesamtwertung und die guten Einzelplatzierung aus dem Vorjahr anknüpfen. Auf der anderen Seite bieten die gemeinsamen Wettkampfreisen reichlich Anlass für schöne Erlebnisse. Ein wichtiges Thema im Team sind Kreuzworträtsel und Gesundheit. Denn mit dem Alter nimmt die Verletzungsanfälligkeit bekanntlich nicht ab und so mancher junger Hüpfer, der eben erst die für die Mastersklasse so magischen 40 Lebensjahre geknackt hat, dass ihn das nichts anginge, wird sich wundern. Da hilft nur Sport! So gab es in der Startaufstellung für Gera bereits die ersten Änderungen. Gerhard, letztjähriger Meister der Masters muss pausieren. Einspringen wird Nachwuchskraft Joachim Zerbes, der obwohl schon seit seinem siebten Geburtstag im weltbesten Triathlonverein Dresden als Mitglied geführt, jetzt endlich in der so lange ersehnten Oldiklasse an den Start gehen darf. Raketen Jochen aus Radebronx wird wie immer spektakulär die Schwimmstrecke ohne Luft zu holen locker durchkraulen, zudem beim Lauf den Boden durch wenig Berührung nicht in Unordnung bringen – beneidenswert! Mit Henning Siegel haben wir nach eigener Aussage den schlechtesten Schwimmer des Vereins im Aufgebot. Da Triathleten aber grundsätzlich tiefststapeln und es ja trotzdem ein Superlativ ist, sehen wir das recht gelassen und freuen uns auf seinen Einsatz. Ergänzt werden die rot-weißen Masters durch die Herrminators Antje und Roland. So, Masters: Macht was draus und immer großes Blatt!
Mit reichlich Motivation gehen auch die zwei Dresdner Männermannschaften in die neue Saison. „Wir wollen mit der ersten Mannschaft um den Sieg in der Gesamtwertung mitkämpfen, während mit der zweiten Mannschaft Athleten aufgebaut und herangeführt werden sollen.“, umreißt Mannschaftsleiter Björn Scheibner die Zielstellung und fügt grinsend an: „Es würde mich freuen, wenn die zweite Mannschaft die erste ab und an sportliche in Bedrängnis bringen kann!“ Für spektakuläre Leistungen sollen Lennart Fiederling, Marco (nun wieder) Kühne, Martin (immer noch) Koch, Ben Wilke, Björn Scheibner, Philipp-Johannes Müller, Robert Lubsch und Tim Wüstefeld. Ja, das ist nur die Minimalbesetzung, weil auch hier verletzungsbedingte Absagen zu verkraften sind.
Wir dürfen gespannt sein, was am Samstag und Sonntag und in der Nacht dazwischen im Fünfzehn-Sterne-Hotel „Turnhalle“ in Gera passiert. Das Rennen gibt es wie immer nicht live im Fernsehen oder auf Youtube, sondern nur mit Gänsehaut vor Ort zu sehen. Wer nichts Besseres zu tun hat, kommt vorbei und stellt sich mit mir an die Strecke. Dann sind es schon mindestens zwei Bundestrainer, die es besser wissen, aber nicht können.
Baustel


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