Schneller, witziger, steiler: Mallorca 2012 mit den Aufsteigern!
Jörg Bozenhard, Sven Wahl und die Wundertüte aus Süddeutschland, Neuzugang Wolfgang, erkundeten das Trainingsrevier um Can Picafort in Woche eins. In der zweiten Woche wurde unsere Trainingsruppe aus allen Bereichen Europas vervollständigt: Andre Zais, Michael Trepte, Carsten Neise, Jürg Binia, Alex Biele und die Johannstadt- Brasilianer. In kurzer Zeit machten sich alle mit dem Trainingsrevier vertraut und es konnte bei anfänglich überragenden Wetter voll angegriffen werden. Wir bildeten schnell eine illustre Trainingsgruppe. Zu jeder Mahlzeit wurde an großen Tischen gemeinsam viel gelacht. Mit Euphorie stürzten wir uns vom ersten Abend an auf das abwechslungsreiche, germanisierte Vielfresserbuffet. Erstaunte Blicke der weiblichen Bedienung waren uns dabei sicher. Mit fallender Aufmerksamkeit sank auch unser Appetit: Von anfänglich 5 Eiskugeln als Nachttisch, schafften wir am Ende nicht mal mehr eine. Wir hatten uns überfressen!
- Insgesamt brachte das Trainingslager alle ein Stück weiter und viele Überraschungen:
- Überraschung 1: Die Johannstadt-Brasilianer waren eisenharte Dynamofans. Bei der ersten Radausfahrt schockierten sie uns mit ihren einheitlichen schwarz-gelben Dynamo-Radoutfits. Die anfänglich grölenden Europapokalgesänge durch die schmalen Gassen kleiner spanischer Dörfer versüßten zahlreiche Bergausflüge und erinnerten so Manche an Wanderausflüge mit den Eltern von Früher. Schnell wichen diese interessanten Fachgesprächen, denn Triathlon ist auch ihre Leidenschaft.
- Überraschung 2: Profitriathlet >>Michael Göhner<< teilte mit uns Buffet, Pool und die Radstrecken. Letztere beritt dieser ausschließlich mit seiner Zeitfahrmaschine. Auch bei einer Ironmanbestzeit von 7:55 h blieb Carsten skeptisch, ob das wirklich notwendig ist. Auch der ehemalige Bundestrainer Ralf Ebli wusste am Beckenrand einige Tipps zu geben und erheiterte uns mit Branchengossip.
- Überraschung 3: Der Neuzugang aus dem Allgäu, Wolfgang, entpuppte sich als Allroundtalent. Gern würde ich hier einige seiner Witze preisgeben, jedoch war keiner jugendfrei. Kaum eine Entscheidung am Berg fand ohne ihn statt, Ausnahme bildete höhere Gewalt. Der Schaltbowdenzug fiel seiner extremen Schaltgeschwindigkeit und seinem immensen Drehmoment zum Opfer. Das gleiche Schicksal ereilte Carsten am Fuße des Sa Calobra. Jürg Binia konnte sein Rad schnell reparieren, indem er die Kette auf ein mittleres Ritzel fixierte. Carsten meisterte die Auffahrt als Kraftausdauertraining mit Bravour. Kritische Sportler meinten, es sei seine gewohnte Kadenz, was Carstens Brust weiter schwellen ließ.
Alex und Carsten



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