Ausdauersport mal etwas anders – mit den Pawels
| Letztes WE hat Fam. Pawel sich mal etwas unter die MTB´ler gemischt und von Fr. – So. an einem Etappenrennen teilgenommen. (…) |
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Wir hatten schon vor dem WE guten Respekt vor dem was uns erwartet und schon im Vorfeld gut paar KM auf dem MTB gebracht. Und ich will sagen nich nur Heide und Großer Garten Hauptwege dahin rollen. Nein, wir haben die WE´s auch genutzt und sind in meiner alten Heimat, dem Zittauer Gebirge und Umgebung, paar Höhenmeter rauf und arg gut runter gerammelt.
Nun dachten wir recht gut gerüstet zu sein für die MAD EAST Challenge 500 in Altenberg. Fr. war dann ab 17 Uhr Start und Ziel in Geising zum Prolog einer 7 km langen und mit 240 Hm recht heftigen Strecke. Gestartet in 3 Gruppen, nach Alter und Geschlecht. Da haben wir uns noch gut zurück genommen und uns die paar Sekunden geschenkt. Der Rest der Starter wollte es aber gleich richtig wissen und hat es krachen lassen. Trotzdem tat es gut heftig in den Beinen brummen und in der Lunge brennen. Viel Zeit war dann net mehr, um wieder Heim zu fahren, zu futtern und zu schlafen, Fussball gucken und früh zeitig wieder fit zu sein.
Sa. 10 Uhr wurde es dann schon etwas heftiger 😉 Start und Ziel wieder Geising an der Eishalle. Mit 87 km und ca. 2800 Hm eine doch ordentliche Strecke, die es für uns galt nicht zu unterschätzen. Und es kam echt gut. Es gab zwar ganz paar Waldautobahnstrecken, wo gerade wir als Triathleten uns einfach auf den Lenker legen und es rollen lassen konnten, aber die heftig steilen Anstiege haben dann richtig Körner gekostet… und immer der Gedanke… morgen noch mal 😉 Richtig supi war auch das Stück, als wir in Altenberg die Bobbahn hoch gefahren sind. Is scho echt abgefahren… Für mich galt es zügig los zu fahren und dann von hinten das Feld aufrollen. Hat an sich gut geklappt, nur auf die letzten Km hat es mal kurz in den Beinen gezwickt und ich musste mal etwas Druck von der Pedale nehmen. Am Ende sind wir die 2. Etappe auch ohne große Probleme durchgekommen… Wetter war ja och wieder voll supi, wie die ganzen 3 Tage… dann wieder Heim, futtern, Fußball gucken (oder eher auf dem Sofa pennen) und schlafen.
So hieß es ja wieder früh raus und ab nach Altenberg. 10 Uhr war wieder Start. Vorher wieder etwas warm radeln… weil… es ging gleich erscht mal den Skihang hoch. An sich voll geil, nur die können ja alle gar net fahren. Erscht rammeln alle los wie bei ner kurzen Cross Country Runde und dann müssen alle den Berg hoch laufen. Ging ja glei jut los… Da es nun der Letzte Tag war sin wir och glei etwas sportlicher los. Wie sich am Ende gezeigt hat dachten das wo einige. An sich hatte man auch nicht das Gefühl von schweren Beinen und es rollte sich ganz gut. Naja, an den steileren Bergen konnte ich immer net ganz so bei meiner Gruppe mithalten … aber bergab war ich nich mehr zu halten „Jippie“ 😉
Und wieder ab der 2. Hälfte kam der 2. Frühling. Viele nur leicht ansteigende Waldwege und die Aufholjagd konnte beginnen. Es war fast schon erschreckend, wie gut es noch lief auf diesen Passagen. Je steiler je schlechter zu den Anderen. Paar Körner dacht ich spar ich mir mal noch… nur es kam nix mehr… hmm … schon vorbei. Irgendwie waren wir dann schon wieder zurück in Altenberg. O.K. dann hab ich das wo geschafft!!! … nun nur noch fix auf Susi warten und wenn auch sie super durchgekommen ist war das dann wohl ma eh richtsch geiles W.E.!!! So viel Später war sie ja am Vortag och net da. Am Ende konnte Susi sich bei ihrem 1. MTB Marathon sogar als 5. mit zu den Siegerinnen stellen (und das bei 3 Quasi-Profis am Start). Binsch bissl stolz… aber was soll ich sagen … bissl was konnt ich ihr im Wald och zeigen 😉
Schade war, dass es für die 4. und 5. Platzierten der Gesamtwertung keine Medaillen oder ein ähnliches Andenken gab und dass die „Zeitnahme“ sehr unterirdisch war. Aber kann ja alles noch besser werden;-)
Sportliche Grüße, Susi & Tottn



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