Das Schwimmen im Rauenheimer Waldsee mit Wechselzone 1 außerhalb Wiesbadens verlief durch die nach Altersklassen geteilten Startgruppen unspektakulär und so kam ich als 68. von ca. 250 gestarteten AK-Athleten aus dem Wasser. Auch der Radsplit mit ständigen auf und ab durch den Taunus, teilweise schlechten Asphalt und verwinkelter Streckenführung machten mir keinerlei Probleme. In Wechselzone 2 im Zentrum von Wiesbaden angekommen, ging es dann Richtung Kurpark in dem dann 4 Runden zu laufen waren. Ein Hightspeedkurs war dies zwar nicht, doch auch hier fühlte ich mich wohl und konnte mit 1:26 über 21,1km und einer Gesamtzeit von 4:50h vor historischer Kulisse am Kurhaus Wiesbaden die Ziellinie überqueren. Vom Sprecher wurde ich als 3. in der AK angekündigt, worüber ich mich natürlich sehr freute. Diese hielt aber gerade mal eine Stunde, denn kurze Zeit später wurde ich in der Ergebnisliste als 4. geführt und das mit einen Rückstand zum Podium von lächerlichen 26 sec.. Echt Schade, ich hatte alles gegeben und es ist eigentlich unglaublich, dass die ersten 6 Plätze in meiner AK innerhalb von 2min weggingen.
Trotzdem war es für mich ein toller Wettkampf, welcher mit dieser Leistungsdichte und der anspruchsvollen Streckenführung sicher einer Europameisterschaft gerecht wurde.
Michi Raelert siegte souverän in 4:03 mit Streckenrekord und bei den Frauen stand Anja Beranek in 4:36 auf Pl. 1
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