Schloßtriathlon Moritzburg – ein Fest bei bestem Wetter
Der Schloßtriathlon Moritzburg als regionales Highlight an zwei Tagen wieder mit vielen Starterinnen und Startern des weltbesten Triathlonvereins Dresden. Ein Bericht von Christian.
Der Sprinttriathlon in Moritzburg war der krönende Abschluss von sportlich ziemlich ereignisreichen 1,5 Wochen. Nachdem ich am Wochenende zuvor bei der DM Masters in Dresden unter anderem zwei deutsche Meistertitel (in der 4x100L-Staffel AK120 mit meinem Zweitverein USV TU Dresden und im Einzel über 200L in der AK40) aus dem Wasser fischen konnte, ging es am Dienstag schon weiter zur Team-Challenge, wo ich einen passablen 5er auf die Straße bringen konnte (meine Arbeitskollegen sind immer noch ganz begeistert ?).
Danach fiel mir auf, dass ich in der näheren Saisonplanung gar keinen Einzel-Triathlon auf dem Plan hatte. Moritzburg war die nächste Chance dazu und sollte auch als Vorbereitung für spätere Heldentaten dienen. Jetzt musste ich auf die Schnelle bloß noch einen Startplatz bekommen. Wie das Schicksal so spielte, bot Margrit genau in diesem Moment einen solchen von einer Bekannten feil. Check!

Der Wettkampf ist schnell erzählt. Beim Schwimmen ging es erstmal gut voran. Der erste „Landgang“ auf Höhe des Schlosses kam etwas überraschend. So wurden einige Delphinsprünge in den Wettkampf eingebaut. Mit Finn hatte ich einen guten Wadenbeißer, der sich nicht wirklich abschütteln ließ. Gemeinsam ging es durch die Wechselzone und aufs Rad. Hier hatte ich mir ein bisschen was vorgenommen. Die ersten Kilometer bis Auer liefen aber eher zäh. Finn war weiterhin nah dran. Nach der kurzen, steilen Abfahrt in Auer waren die Beine aber scheinbar auf Betriebstemperatur und es ging echt gut voran. Mein Führungsfahrzeug musste sich gleich erstmal ein Blitzerfoto abholen, um noch vor mir zu bleiben. ? Am Ende sollte es sogar Tagesbestzeit auf dem Rad werden. Eine Sache, die mir soweit ich weiß, noch nie passiert ist. Es waren ja auch ein paar Könner auf dem Rad am Start. Vermutlich lag es auch ein wenig am neuen Equipment… ?
Als ich dann aus der Wechselzone lief, kamen mir meine Verfolger noch auf dem Rad entgegen. Aufgrund der Größe der Wechselzone wusste ich, dass das ein komfortabler Vorsprung war, konnte den Rest des Laufes kontrolliert angehen, sogar ein Stück weit genießen und hier und da mal abklatschen. Das war schon cool!
Im Ziel stellte Andi Clauß mein Alter noch ein wenig in den Vordergrund und verglich es mit dem 23 Jahre nach mir geborenen Zweitplatzierten Finn. Naja, ist halt so. ?♂️?

Der Kassensturz nach Sichtung aller Preise stellte mich auch äußerst zufrieden. Zum Glück habe ich auch ein paar Junioren zu Hause für meinen neuen Fahrradhelm in Junior-Größe. ?
Vielen Dank an die Organisatoren und sämtliche Unterstützer an der Strecke (Angelika stach hier besonders hervor! ??)! Ihr habt das zu einem gelungenen Nachmittag gemacht!
Sportliche Grüße
Christian
Edit Bruno:
Glückwunsch an Anna, die die Frauenkonkurrenz auf der Sprintdistanz für sich entscheiden konnte. Glückwunsch an Max, der das Sprintpodium mit Finn vervollständigt hat. Und Glückwunsch auch an alle Finisher, die dem heißen Wetter getrotzt und das Moritzburgwochenende gerockt haben. Und zum Schluss schließe ich mich Christians Dank an die Helferinnen und Helfer und die stimmungsvolle Anfeuerung auf der Strecke an.




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