100 km Duathlon 2023 – die Bummler bummelten gar nicht so sehr

Es ist Mai, nicht nur die Natur erwacht aus dem Winterschlaf – und der 100km Duathlon lockte mit „100 km Spaß, Freude, Leid, Schmerz, Verausgabung und Stolz“. Und dieses Versprechen hat die neue Orga-Leitung mehr als eingehalten.

Letztes Jahr als Ersatz eingesprungen konnte ich dieses Jahr wieder einen der begehrten Startplätze im Team „die Bummler“ ergattern und so standen wir in leicht geänderter Besetzung (v.r. Thomas, Jan, Hans, Christopher und Bruno (ich)) wieder am Start. Dieses Jahr wegen Terminkonflikten leider nicht dabei die Flaming Sideburns und die Flitzpiepen – das lies eine Lücke Richtung Podium offen. So viel vorneweg – es haben am Ende 30 Sekunden gefehlt.

 

Kurz die Fakten, Freunde des Formates werden es bereits kennen:

  • 100 km, 5 Personen, 4 Fahrräder – gewechselt werden kann nach Belieben
  • 1400 hm, 20.6°C (sonnig)

Also alles angerichtet, das Wetter deutlich besser, als bei den letzten beiden Veranstaltungen und pünktlich um 8:46 Uhr ging es als fünftletztes Team los – 100 km Spaß, Freude….

Nach der Wechseltaktik am Start gefragt war die Marschrichtung für den Tag festgelegt – „so schnell wie möglich“. Also Beine in die Hand – an und über der eigenen Leistungsgrenze – am Berg mit dem Fahrrad dem Läufer hinterherhecheln. Eine große Portion Genuss beim schweifenden Blick über das Elbtal und die Sächsische Schweiz. Die letzten 80-90 km nochmal so richtig beißen und dann glücklich und völlig am Ende ins Ziel wanken – 6h 52m und 42s zeigte die Uhr. Unter 7h war für uns eine richtig gute Leistung und neue Bummelbestzeit.

Ach ja, dann war da ja noch die Podiumsaussicht: Team 6 ‚Friendly Fire‘, 2 Minuten vor uns gestartet, war nach einigen Kilometern in Sicht gekommen und es entwickelte sich über die nächsten fast 80 km ein Duell, was man als ‚episch‘ bezeichnen kann. Mal zogen sie vorbei, dann lagen wieder wir vorn. Zu dem Duell gesellte sich dann noch Team 10 „Bewegungsprojekt für Herren mittleren Alters“ (die knapp 10 Minuten eher gestartet waren) und so ging es recht gedrängt hin und her wogend durch die Heide und über den Heller. Kurz vor Radebeul war dann ein wenig eine Tiefphase und wir mussten beide Teams etwas ziehen lassen. Zumindest Team 10 war in Oberwartha wieder in Sicht und bis zum Ziel konnten wir zusammen leiden ähh bleiben – das passte, wir hatten ja 10 Minuten ‚Vorsprung‘. Aber was war mit Team ‚Friendly Fire‘? Die hatten wir seit Radebeul nicht mehr gesehen und wie sich im Ziel rausstellte, mussten sie die ganze Zeit gerade immer um die nächste Ecke vor uns hergerannt und geradelt sein. Fazit: 2 Minuten 30 Sekunden eher im Ziel – Nettozeit 30s schneller – Platz 4 für ‚Die Bummler‘ war aber immer noch ein klasse Ergebnis. Die Herren mittleren Alters am Ende auf Platz 5.

„Die vier lustigen Fünf“ hatten sich von ihrem Oberelbemarathonsieg wieder erholt und siegten souverän in 6h26m, gefolgt von den ‚Faulen Socken‘, die gar nicht so faul in 6h42m Platz 2 belegten.

Bemerkenswert dieses Mal besonders, vielleicht auch durch das gute Wetter bedingt:  Alle Teams und viele Gäste blieben bis zum Schluss und auch die letzten Teams wurden im Spalier mit Applaus ins Ziel gefeiert – großartig.

 

Nächstes Jahr dann wieder „100 km Spaß, Freude, Leid, Schmerz, Verausgabung und Stolz“.

Mit einem dicken Dank an das gesamte Organisationsteam und natürlich auch an meine wackeren Mitstreiter.

Der Bruno

 

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