Cup der Ehre in Rothenburg – Die Heuballentechnik macht’s

Am 9.11. war es wieder so weit. Der Cup der Ehre lockte eine mutige Gruppe an Dresdner Triathleten nach Rothenburg.

Mutig  waren wir uns ohne jegliches Training 3x durch diesen Parcours zu quälen. Zur Auswahl gab es 6km oder 9/10km. Wir: Martin Flehmig, Max Gaumnitz, Poul Eger, auch Marvin und Carsten Wetzk in Tarnfarben und ich traten im 9km oder 10km langen Parcours an. Wie lang die Strecke nun wirklich war, wusste wohl keiner. Selbst beim Drucken der Anmeldebögen konnten sich die Organisatoren nicht recht zwischen 9 und 10 entscheiden. So war die eine Hälfte von uns bei 10 und die andere Hälfte bei 9 eingeschrieben, um im Ziel zu bemerken, dass wir doch alle die gleiche Strecke gelaufen sind.

Foto: ASV Rothenburg e.V.

 

Der Cup der Ehre ist wohl am ehesten durch seine Heuballen auf der Strecke bekannt, die es galt ohne fremde Hilfe zu überwinden. Die Mehrheit, oder besser gesagt alle anderen, verfolgten die „aufrechte“ Strategie: mit einem großen Satz auf den Ballen springen, eins-zwei  Schritte oben rüber und dann mit einem Satz wieder auf den Boden. Das galt es gleich 3x nach einander zu durchführen und 2x pro Runde. Also 6 Heuballen pro Runde und 18 Mal im gesamten Lauf. Beim lockeren Einlaufen in der Gruppe versuchte ich Variante „aufrecht“. Ich empfand das aber als viel zu anstrengend für 18 Mal plus weitere Hindernisse, zumal mir diese Heuballen bis zum Bauchnabel gingen. Also wechselte ich zur „fliegenden Kugel“: Hechtsprung mit den Kopf voran auf den Ballen zu, ab- und überrollen und mit den Füßen in Fahrtrichtung wieder aufkommen und den Schwung gleich in Laufbewegung umwandeln. 3x hintereinander kann einem da schon etwas dischig werden. Aber die „fliegende Kugel“ bewährte sich so gut, dass ich an den Ballen die meisten Mitläufer überholte und nimmer wieder sah.

 

 

Natürlich gab es noch andere Hindernisse, die wir todesmutig überwunden: „unsichtbare“ Löcher im Ackerboden, „reißende“ Ackerwiesenbäche, „Turnschuh-gefräßige“ Matschlöcher, „altersschwache“ Baumstämme, „senkrechte“ Anstiege und „tosende“ Riesenpfützen. Wir alle überlebten und durften uns nicht nur mit der Rothenburger Ehre sondern auch glänzenden Edelmetallen schmücken:

 

Herren:

2. Platz: Poul Eger 37:23

3. Platz: Marvin Wetzk 37:47

6. Platz: Max Gaumnitz 39:24

8. Platz: Martin Flehmig 41:15

17. Platz: Carsten Wetzk 44:29

Damen:

2. Platz: Jana Clement 47:27

Der Cup der Ehre in Rothenburg ist eine sehr gut organisierte Veranstaltung (9 oder 10? 😛 ) im familiären Stil. Jeder, der eine kleine Herausforderung in der Saisonpause sucht, sollte den Weg dorthin nicht scheuen. Zumal jeder gern eingeladen ist, mit uns die musikalischen Ergüsse von DJMaxiCD zu genießen.

 

Bis zum nächsten Mal, sportlichst eure Jana

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