LL: S+R Luise – Das perfekte Non-Drafting Rennen
Beim 3. Landesligarennen 2013 an der Luise zeigen die Dresdner Spitzen Triathlon Teams, wer bei einem Rennen ganz ohne Drafting am Ende die Nase vorn hat 😉
Für viele Dresdner Multisportler ist der Swim+Run an der Luise ein kleines Leckerli inmitten der Saison. Der hübsche Steinbruch ist fix per Rad oder auf 4 Rädern zu erreichen. Die Veranstaltung ist engagiert inszeniert und die Streckenführung sehr kurzweilig.

Zum 2. Mal verirrte sich auch der Landesliga-„Zirkus“ ins Haselbachtal und testete, wie die sächsisch regionalen Vorzeigemannschaften ganz ohne aerodynamische Hilfsmittel zu Recht kommen.

Vor Ort stritten sich vor allem Sonne und Bremsen darum, wer dieses Jahr dem Rennen seinen Erinnerungsstempel aufdrücken würde können. Dies tat dem rein sportlichen Prozedere jedoch keinen Abbruch. Nach eindringlichster Wettkampfeinweisung schwammen die Landesligisten die in 2 Runden unterteilten fast 800m im luisischen Dreieckskurs. Stattlicherweise entstiegen 3 rot-schwarze Einteiler des Spitzen Teams zuerst dem Wasser und bedeuteten damit bereits einen Fingerzeig auf das mögliche Endergebnis.

Der Wechsel bestand folgend im Anlegen von Startnummer und Anziehen der Laufschuhe, da Neos zuvor nicht erlaubt waren, und ging daher schnell vonstatten. Gut beraten war, wer sich noch bemützte, denn im anschließenden zu laufenden Steilanstieg über etwa 400m attackierten Bremsenschwadrone die das antrabende Schwitzfleisch blutrünstig willkommen hießen. So sah es bei dem ein oder anderen aus, als würden Schwimmbewegungen auch zum Laufen eingesetzt. Spitzzüngige Beobachter hätten hier zu bemerken gehabt, dass die etwas zutreffendere Bezeichnung „Swim then Run“ diesen Sportlern bei Abgrenzung der Disziplinen sicher geholfen hätte.

Nach einem Flachstückstück durch den Wald mit Wasserstelle ließ sich auf dem zweiten, seicht abschüssigen Teil über Feld und durch Ort noch beweisen, ob man den richtigen Sonnenschutzfaktor aufgetragen hatte. Diese Runde doppelt absolviert und 9km waren geschafft – kein Ding oder? Zur Halbzeit ging es durch die Zielzone, wo sich fleißige Helfer mühten, die Sportler mit Getränken und Flaschenduschen zu kühlen.

Finisherpräsente waren Pflastersteine, genau wie die Pokalsockel. Wehe dem, der mit Rad angereist und auch noch erfolgreich war.

Erfolgreich waren in der Tat viele TV Dresdner auch in den Wertungen außerhalb der Liga. Die Landesligisten des Dresdner Spitzen Triathlon Teams (2. Mannschaft mit Thomas Galle, Joachim Zerbes, Rico Sperlich, Christian Pfeifer und Jörg) konnten dieses mal vor Leipzig, den Kopfjägern Bautzen und der 3. Mannschaft des Dresdner Spitzen Triathlon Teams (Susi Pawel, Alex Kummer, Silvio Glöckner und Torsten Pawel) gewinnen.

Ode an die Luise:

Ergebnisse: irgendwann auf www.lausitz-timing.de
>> Bilder & Dank an Sophia Glöckner


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