Landesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ 2012
In den SBA's Zwickau – unter der Verantwortung von Ronny Enke und Andreas Voigt – und Dresden waren die Vorrunden als Regionalfinales sehr gut besetzt und konnten so auch je 2 Schul- mannschaften nach Pirna entsenden.
Mit 8 Teams in Dresden gab es in der WK III doch einen spannenden Wettbewerb, der mit Riesa (Mittelschule und Gymnasium) die beiden Sieger stellte. Dort wurde auch die Variante für das nächste Jahr geprobt, in der auch in den anderen Wettkampfklassen nur noch Schulteams gewertet werden. Ein neuer Teilnahmerekord von 172 Startern war schon eine echte Herausforderung. Im Bereich Bautzen verbuchte Frank Starke, ein ehemaliger Sportlehrer und aktiver Triathlet, einen Zuwachs an Teilnehmern und auch Interessenten für das nächste Schuljahr. Elstra und Kamenz werden dort neben Kodersdorf neue Schulteams entsenden. In diesem Jahr war noch „schnuppern“ angesagt.
In Chemnitz müssen die Verantwortlichen mit dem SBA und dem Ausrichter des Wettkampfes neue gemeinsame Wege gehen, um den Triathlon auch dort als Sport für die Schulen interessant zu machen. Leider sagte am Finaltag das qualifizierte Schulteam ab. Der Kampf gegen die Sportschulen (?) wäre aussichtslos. Da ist der olympische Gedanke wohl abwegig? Schade! In Leipzig war bereits wie im Vorjahr nur das Sportgymnasium am Start. Die Sportstadt Sachsens zeigt wenig Interesse, trotz gut besuchter Triathlonveranstaltungen vor Ort. Eventuell sollte man ins Umland zum Regionalfinale gehen. Die Schulen sind noch „hungrig“ nach Triathlon. Markleeberg ist sicher eine Option!
In Pirna-Copitz trafen sich dann die 6 Finalisten, um den Landessieger zu küren, der dann im September nach Berlin zum Bundesfinale fahren darf. Ein 5. Platz sollte dort zu toppen sein. Wie bestellt- nach kalten und regenreichen Vortagen- gab es Finalwetter mit blauem Himmel und Sonne. Kurze Anpassung der Wettkampfstrecken wegen der riesigen Pfützen waren auf der Radstrecke notwendig. Wasser war mit 22 Grad genau richtig. Das A-B-C-Staffelsystem, für den Außenstehenden immer noch ein absolut undurchsichtiges Wooling, stellte die Sportler vor keine Schwierigkeit und es war bis zum Ende ein offenes und spannendes Rennen.
Nur mit einer ausgeklügelten Zeitabsicherung unter Andreas Burow war es wieder möglich, diesem Wooling auch die richtigen Zeiten zuzuordnen. Ein spannender Wettkampf brachte in diesem Jahr doch einen deutlicheren Sieger als im Vorjahr hervor. Das Landesgymnasium für Sport Leipzig wird im September wieder Sachsen in Berlin zum Bundesfinale vertreten. Die Einladung erhielten sie aus den Händen vom verantwortlichen Referenten für Sport im Kultus, Herrn Haupt.
Wünschen wir den Sportlern für Berlin alles Gute und eventuell einen Platz auf dem Podium. Das Berliner Flair haben sie ja schon kennen gelernt. Dank allen Veranstaltern für die Organisation und damit auch die Werbung für unsere Sportart in Sachsen! Auf nächstes Jahr! Dann aber als gleichberechtigte Sportart bei „Jugend trainiert für Olympia“.
Conny König
Schulsportverantwortliche Triathlon



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