Frauen:
Sommer = Sonnenschein + 30°C ? Diese Rechnung schien wohl an diesem Wochenende nicht aufgehen zu wollen, denn der Wetterbericht für den WK-Tag sagte am Samstagabend etwas anderes: Regen, Kälte und nochmals Regen… wunderbar! Personell gehandicapt (unser kleiner Muck Anna fehlte aufgrund höherwertiger Verpflichtungen bei den Dt. Jugendmeisterschaften), aber diesmal wenigstens alle(!) mit Radschuhen gewappnet, starteten wir um 8Uhr mit den Mannschaftsbussen in Richtung Havelberg. Natürlich war es trotzdem das Ziel den ersten Ligaplatz zu verteidigen, doch schon auf der Autobahn, als wir vom Wettergott quasi gebadet wurden, befürchtete man, dass es heute etwas anders kommen könnte.
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3,5h später am Zielort angekommen schoben wir unsere Räder in den mittlerweile einem Tümpel ähnelnden Wechselgarten, die Suche nach einem kleinen Fleckchen trockenem Untergrund gestaltete sich als schwierig. Zu allem Überfluss wehrte sich kurz vor der Angst auch noch meine Badekappe und riss entzwei… danke nochmals an Jana, die vorsorglich immer eine zweite pinke Kappe einstecken hatte! Nun konnte es losgehen: kurz nach den Männer- und Masterteams erfolgte der Wasserstart der Frauen. Dank den kühlen Temperaturen in der Havel durften wir auch zum ersten Mal in dieser ReLi-Saison Neoprenanzüge tragen, die aber auch im Kampf gegen Wellen und Strömung recht hilfreich waren. Wiedermal zu dritt kamen Virginie, Susi und ich aus dem Wasser gestiefelt, Jana konnte bereits eine Minute vorher in den Wechselgarten stürmen. Auf dem Rad blies uns erst mal rund 11km lang eine starke Brise entgegen. Ich konnte hier zwar einige Konkurrentinnen überholen, dennoch sagte mir mein Gefühl, dass es heute irgendwie überhaupt nicht lief. Als mir die ersten Fahrerinnen wieder entgegen kamen, freute ich mich, gleich endlich den Wind im Rücken zu haben. Ich sah Susi (bester Radsplit) wiedermal wie eine Maschine fahren, Jana und Virginie waren ebenfalls gut unterwegs.
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Nun ging es auf die Laufstrecke, 3 Runden à 1,7km (am Ende war es wohl doch „etwas“ länger) sollten gelaufen werden. Da ich mich (wie schon auf dem Rad befürchtet) eher schleppen musste als meine normale Laufleistung abrufen zu können, hoffte ich einfach auf die Stärke unserer anderen Mädels. Aber auch Susi kam diesmal nicht so gut klar und wurde von den auf der Laufstrecke flanierenden Passanten immer wieder aus dem Laufrhythmus gebracht. Am Ende mussten wir – trotz Janas Gesamtsieg – einen 2-Minuten-Rückstand hinter dem SCC ALBA Berlin einstecken, die 3 der ersten 6 Plätze besetzen konnten. Platz zwei ging diesmal mit den Rängen 1 (Jana), 7 (Virginie), 10 (Susi) und 13 (Jule) an uns – nun ja, da müssen sich die „Spitzen-Ladys“ zum letzten Ligawettkampf am 21.8. in Jena wohl doch noch ein wenig anstrengen, um am Ende wie im letzten Jahr wieder ganz oben zu stehen! Auf in den Kampf, Mädels!
Törötötöööö, eure Jule 😉
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