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24 Stunden später: Treff Mc Donalds Altmarkt.
Soo viele Läufer von einer Mannschaft in schwarz gelb? Was ist das wohl für ne riesige Firma? Nein, Dynamo-Fans, die mit isotonischen Qualitätsgetränken von Radeberger bis Oettinger ihrer Mannschaft dafür dankten, dass die Stadt Dresden einige Millionen weniger für ihren Verein ausgeben muss.
Zum Treffpunkt durchgekämpft, wurden durch Frank unsere schicken türkisblauen Nickis verteilt und ab gings zum Einlaufen. In den unterschiedlichsten Teamfarben, traf man bereits hier alles, was in der Dresdner Läuferszene Rang und Namen hat. So wurde mehr gesmaltalkt als warmgejoggt.
Dank des Rotpunktes durften wir dann kurz vor dem Start die Gitter am Kulturpalast überklettern, um uns unmittelbar vor den Zeitnahmematten am Start zu platzieren. Jens Borrmann, der mit für ihn ungewöhnlich rauer Stimme etwas von Dühnääämoaufstieg und seeeehr langer Feier raunte, ließ noch kurz den sehnsüchtigen Blick nach rechts, zu einem versprengten Anhänger dieser Zunft mit halbvoller Flasche, schweifen und da knallte auch schon der Startschuß. Auf in Richtung Stadion, ins Stadion der 2.Liga. Wilsdruffer Straße, Semperoper, Terrassenufer und ups…der erste Kilometer war schon mal zu schnell. Auch der zweite kam recht zeitig (für einen Rehasportler). Dank großer aufblasbarer Kilometergates konnte jeder Läufer seine Splittzeiten aufs Genaueste aufzeichnen und dabei dank feinster GPS-Sensorik auch noch die Strecke nachvermessen (Nach Meinung der einschlägigen gps-tracker-community: strecke viel zu lang, zu viel Profil und irre viele Kurven – Bestzeitentöter erster Klasse!!).
Kilometer 3 abgespult, auf der Blüherstraße dann schnell auch Kilometer 4. Das Ziel schon vor Augen, durch den Blüherpark, Lenneestraße und vor dem Stadion scharf nach links. Eine Runde noch um die Glücksgasarena gedreht und dann auf dem heiligen Dresdner Rasen ins Ziel. Schon beeindruckend, dieses Stadion.
Im Ziel wurden wir von Carsten und Frank freudig erwartet, die fleißig auf der Strecke Fotos schossen und für unsere wärmenden Sachen sorgten.
Nach und nach trafen immer mehr Mannschaften ein, so dass sich das Stadion mit über 5000 Läufern füllte. Wahnsinns Anblick! Diese Läuferschar durfte sowohl die Frauenmannschaft des Lettershop Dresden mit Virginie Garten (19:44), Annett Finger (18:47), Caroline Noll (18:31) und Franzi Tiex (20:53) als auch die Männermannschaft mit Hannes Kraemer (17:01), Alexander Schilling (15:12), Andreas Jalowi (16:33) und Jörg Bozenhard (16:52) im Rahmen der Siegerehrung von der großen Bühne als jeweils erstplatziertes Team bewundern. Mit Pokal und großem Mampfkorb bepackt, gings etwas wackelig auf dem Fahrrad nach Hause.
Fazit:
Superklasse organisierter Wettkampf mit chicker Strecke durchs abendliche Dresden. Imposantes Ziel mit reichlich Verpflegung, umrahmt von feinster Partymucke.
Ein Lauf der es lohnt im nächsten Jahr erneut gelaufen zu werden.
Sport Frei
Andreas
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