Flehmig Sideburns rocken den 100 Km Duathlon
Aber der Reihe nach:
Freitag gegen 23:00, einer Zeit also, als ich, der junge, schwer übermüdete Familienvater, längst in die ewigen Jagdgründe entschlummert war, klingelte mein Handy und erklärte mir, komischer Weise mit der Stimme des gestrengen Trainers, dass ich am nächsten Morgen 8:00 Uhr zum 100-Kilometer-Duathlon in Dresden gebraucht würde, weil Dirk Papa geworden war. Diese einzig akzeptable Begründung für einen Ausstieg und die Tatsache, dass ich mit den Idolen meiner Jugend Michael Enders, Carsten Neise, Martin Flehmig und Alex Schilling in einem Team starten sollte, ließen mich, ohne über die Konsequenzen nachzudenken, zusagen.
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8:29 Uhr rollten auch wir vom Hof, Alex als potenziell leichtester Mannschaftsteil durfte den ersten Anstieg gleich mal laufender Weise in Angriff nehmen. Im Gegensatz zur Konkurrenz, die teilweise aller 200 Meter wechselte, liefen wir die ersten 50 Kilometer in 6-Minuten-Splits, eine Taktik, die sich noch auszahlen sollte.
Die ersten 30 Kilometer gingen locker und flüssig vom Fuß, wir liefen auf unseren Fast-Namensvetter, die „Flaming Sideburns“ auf und konnten uns nach einigen Kopf-an-Kopf- bzw. Lenker-an-Lenker-Kilometern ein wenig absetzen. Der nächste Konkurrent (Rotor Rohloff Madmission Team) wurde bei Kilometer 50 „geschluckt“.
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Nach 80 Kilometern (Physischer Zustand siehe Einleitung) war ich dann auch „schon“ wieder angefahren, Martin hatte das deutlich schneller geschafft, und so rasten wir, die 400-Meter-Wechsel beibehaltend, Richtung Dresden-Plauen, wo uns unsere Groupies extatisch feiernd empfingen. Am Ende stand ein Sieg mit später leider revidiertem neuen Streckenrekord.
Und es gab Bratwurst und Bier. Prost!
PS: Danke für die Grenzerfahrung, Jungs! 😉
PPS: Glückwunsch, Dirk!!!
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Euer Jo







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