Regionalliga-Teamwettkampf in Jena mit 3 Siegen
Elfi, Ottokar und Dieter gaben Ihre Startzusage, Gert und Toralf standen sowieso in den Startlöchern, und so konnten wir aus dem Vollen schöpfen. Als Jörg B. dann noch die freudige Botschaft verbreitete, dass die Bonuszeiten (5 min für Otto als 50+ Starter und 10 min für unsere Rennrakete Elfi) addiert würden, wenn beide ins Ziel kommen, machte sich verhaltener Optimismus breit.
Dieter gab seinen Startplatz , ganz Gentleman, an Elfi ab und fungierte fortan in Personalunion als Cheftrainer, mobiler Verpflegungspunkt, Fanblock, Fotograf und Chauffeur. So sieht Teamgeist aus …. Danke Dieter!
Die von Jörg B. und Jürg (auch B.) ausgegebene Taktik, einen schwächeren Schwimmer zuerst ins Wasser zu schicken war mühelos umzusetzen. Von dieser Kategorie hatten wir schlieslich drei Kandidaten. Per Abzählreim wurde Otto als Startschwimmer ermittelt. Da die anderen Teams keine Ahnung von der JB-Renntaktik hatten und Ihre besten Schwimmer zuerst ins Wasser schickten tat mir Otto zwischen den ganzen Speedplanschern ziemlich leid.
Er hatte es wenigstens hinter sich, wärend ich noch frierend am Schwimmstart auf Elfi, die einen soliden Schwimmsplit hinlegte, wartete. Ich konnte meine schlechten Saisonergebnisse in dieser Disziplin wieder bestätigen und übergab als Letzter an unsere Geheimwaffe.
Gert „das Torpedo“ Fischer fräste sich scheinbar mühelos durchs Feld und tauchte in der Wechselzone auf als ich , noch leicht gleichgewichtsgestört, mit meinen Laufschuhen kämpfte.
Unsere Hauptkonkurrenten aus Berlin waren, Dank Gert, nur ca. drei Minuten vor uns auf die Laufstrecke gegangen und wir konnten nach der ersten 2,5 Km Runde schon Platz 3 erobern. Der Abstand nach vorn vergrößerte sich zwar etwas, aber von hinten kam niemand näher. Nach handgeschätzten 41 min waren wir wieder im Wechselgarten.
Wärend ich noch grübelte, welcher der beiden Radschuhe nun am besten an den linken Fuß passt, war Elfi schon mit ihrem Rennboliden auf dem Weg zum elend weit entfernten Radstart.
Auf den ersten Runden war unsere gemeinsame Radtour noch nicht sonderlich harmonisch. Die Führungswechsel geschahen eher zufällig und nach jeder Wende mussten wir uns neu sortieren. Es war deutlich zu sehen, dass wir kein gemeinsames Zeitfahrtraining absolviert hatten.
Die beiden Berliner Teams setzten alles daran uns zu überrunden ( was unseren Zeitbonus für Elfi neutralisiert hätte) und kamen bedrohlich nahe.
Nach ca. 20 KM erfreute ich mich dann heftiger Wadenkrämpfe und beantragte eine Pause, die aber vom Team abgelehnt wurde.. Zum Aussteigen war es noch zu früh, also drosselten wir etwas das Tempo. Den Berlinern hat´s gefallen, sie kamen immer näher. Mit einem mal lief es dann aber bei uns rund, die Wechsel funktionierten besser und das Ziel war ja auch nicht mehr so weit weg.
Elfi (zwischenzeitlich auch von Krämpfen geplagt) Otto und Gert drehten ordentlich auf und ich kam auch wieder ins Rollen.
Nach zwei schnellen Runden zum Abschluß fuhren wir mit breitem Grinsen als drittes Team über die Ziellinie. Mit den Zeitboni für Otto und unsere Speedlady hieß das: Nase vorn. Fazit: Wenn es mal nicht zu Platz eins reicht, muß man eben als Dritter gewinnen.
Liebe Masters, es ist angerichtet. Beim abschließenden WK am Sachsenring ist rein rechnerisch eine ganz dicke Wurst zu holen. Sollten sich die Jungs aus Neukölln nicht dazu durchringen können, mit Schwimmflügelchen und Strandrädern aufzulaufen, sind die wohl nicht von Platz eins zu verdrängen. Mit A3K Berlin können wir uns aber ruhig auf eine kleine Rempelei um Platz zwei einlassen.
T.D.
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