IM Regensburg – Top 10 für Annett Finger
Ironman Regensburg in zwei Worten: super hart
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2. Hart: weil ich beim Laufen vom ersten Meter so was von „beißen“ musste und manchmal gar nicht mehr wusste, wie es weitergehen soll. Das habe ich bis jetzt in keinem Triathlon in dieser Form erlebt.
Doch Eines nach dem Anderen. Am Freitag bin ich angereist, habe die Startunterlagen geholt und den Abend beim Italiener ausklingen lassen. Dabei habe ich die Oma Plüsch von Regensburg kennengelernt und mein Homestay (so nennt man neudeutsch den Gastgeber) hat mir gezeigt, wie man „Rock Guitar“ spielt 🙂 Alles also schön entspannt.
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Nun hatte ich also, nach Abzug der Wechselzeit, noch 3:32 h für den Marathon. Ein toughes, aber doch machbares Ziel. Doch was ist das, die ersten Schritte fühlten sich an, als hätte ich Blei in den Beinen. Nicht verzagen, vielleicht wird das noch?! Doch es wollte nicht so recht werden. Ich sage euch. Das war ein Kampf vom ersten bis zum letzten Meter. Immer wieder gaben die Beine meinem Kopf das Kommando: „Hey Baby, komm leg dich doch mal bissl auf die Wiese in den Schatten oder da, dort baden Leute in der Donau. Spring auch hinein.“ Aber dann meldete sich das Herz: „Nein Schätzchen, denk an die zahlreichen Trainingseinheiten, all die Bekannten, die an der Strecke stehen oder vorm Liveticker deinen Rennverlauf verfolgen.“ Tja und so ging das von Kilometer, zu Kilometer, zu Kilometer, immer mit dem Ziel vor Augen.
Als ich 42 Kilometer später in die erlösende Zielgasse einbiegen durfte, war ich so erleichtert, denn ich hatte das Ziel erreicht und zwar in einer neuen Bestzeit: 10:04:19. Ok, Ziel Nummer eins, eine Zeit unter 10 Stunden war damit knapp verfehlt, aber Ziel Nummer zwei eindeutig erreicht: ich wurde 10. Frau gesamt. 10. Frau bei einem Ironman… Wahnsinn.
Jetzt werde ich mir erst einmal ein wenig Ruhe wahren und freue mich auf die nächsten Herausforderungen. Wie ich mich jedoch kenne, wir die Ruhe nicht lange halten, bevor ich erneut mit den Hufen scharre 😉 Schon heute auf der Rückfahrt habe ich mir da ein paar neue interessante Dinge überlegt 🙂
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Sport Frei,
Annett








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