Letzter Wettkampf der Regionalliga Ost für 2006

Am 27.08.2006 war es soweit, die Regionalliga sollte Ihren Abschluss in Schneeberg finden. Auf der anspruchsvollen Strecke wollten die Frauen die Tabelle nochmal durcheinander bringen und die Männer mussten nur Ihren 2. Platz verteidigen. Um 12:30 konnte der Wettkampf beginnen und der Startschuss für die Männern und Masters war gefallen. Jeder Triathlet war froh im Wasser zu sein, denn bei 15,8° Lufttemperatur, ist 18° Grad warmes Wasser doch eher angenehm. Kurz nachdem die Männer sich in den Filzteich stürzten, starteten um 12:35 auch die Frauen. Während die Männer zwei Runden schwimmen mussten (1,5 km), durften die Frauen bereits nach 750 Metern aus dem Wasser steigen. Bei den Frauen waren für uns Svea Neumann, Franziska Bittner und Anja Karschau am Start. Die Männer waren mit Christian Otto, Sven Perschneck, Dirk Wiltsch, Stefan Lindner, Andreas Törpsch und die Masters mit Jürg Bina, Peter Richter, Dieter Korth, Gerald Krause unterwegs.

So war es dann auch nicht verwunderlich, dass zuerst die Frauen aus dem Wasser gekommen sind. Die Mädels vom TV Dresden waren hier vorn mit dabei und man konnte hoffen, dass ein 3. Platz in der Tabelle ein zu erreichendes Ziel war. Nun ging es Schlag auf Schlag, während die ein odere andere Frau noch im Wasser war, kamen schon die ersten Männer in die Wechselzone. Nach dem Schwimmen ging es dann auf die Radstrecke. Das Wetter hielt sich bis zu diesem Zeitpunkt, jedoch hatte sich der Himmel bedrohlich dunkel gefärbt. Die Radrunde muss von den Männern und Masters 5 mal und von den Frauen 3 mal bewältigt werden. Pro Runde galt es dabei einen Gesamthöhenunterschied von knapp 130 Metern zu überwinden.

Neue Radstreckenrekorde durfte man aber nicht erwarten. Während alle Triathleten mit dem Rad unterwegs waren, fielen die ersten Regentropfen vom Himmel. Kaum waren die ersten Frauen auf der Laufstrecke, so begann es wie aus Gießkannen zu schütten. Der Rest des Wettkampfes war dann von einem Wechsel aus starker Bewölkung und starkem Regen geprägt. Aber zurück zum eigentlichen Wettkampfgeschehen. Unsere Frauen machten auf der Laufstrecke einen sehr guten Eindruck. Während bei einigen anderen Vereinen noch kräftig in die Pedale getreten wurde, konnte sich unsere Mädels bereits in die zweite Laufrunde begeben. Bei den Männern waren die Die kessen Sachsen als erstes auf der Laufstrecke, aber bei dieser Saison und dem Heimvorteil war dies eigentlich auch nicht anderes zu erwarten. Unsere Männer konnten Ihn jedoch gut folgen, auch wenn es dann am Ende doch nicht für einen Sieg gereicht hat. Besonders Sven Perschneck absolvierte die 10 km in einer sehr guten Zeit. Zwischenzeitlich hatten unsere Frauen Ihre 5 km beendet und es war klar, in Schneeberg konnte Sie niemand schlagen und man stellte die Siegerin und die beste Frauenmannschaft des Tages. In der Regionalligagesamtwertung konnten sich unsere Mädels somit vom 4. auf den 2. Platz vorarbeiten. Unsere Männern erzielten in Schneeberg den 2. Platz und bestätigten damit auch den 2. Platz in der Gesamtwertung. Die Die kessen Sachsen waren diesmal wieder nicht zu schlagen. Auch unsere Masters absolvierten einen guten Wettkampf, aber leider konnte man auch diesmal nicht in Wunschbesetzung starten und ohne die, bei anderen Vereinen obligatorische, Quotenfrau, war nicht mehr als ein 5. Platz drin und somit änderte sich auch nichts mehr am 5. Platz in der Tabelle.

Alle Ergebnisse der Regionalliga Ost können hier nachgelesen werden.

Insgesamt konnten unsere Frauen und Männern Ihre soliden Leistung auch dieses Jahr wieder unter Beweis stellen. Mit dem jeweils zweiten Platz in der Gesamtwertung kann man mehr als zufrieden sein. Besonders das unsere Frauen nach dem ärgerlichen Saisonauftakt (4. Platz in Cottbus, die Strecke war schlecht bis gar nicht ausgeschildert und somit hatte sich eine unserer Triathletinnen verlaufen) konnte man sich kontinuierlich steigern und mit dem Sieg in Schneeberg den 2. Gesamtplatz doch noch erreichen. Nach dieser Saison kann man sich eigentlich nur noch auf das nächste Jahr freuen. Den Masters kann man nun eine gute Regeneration wünschen, damit man nächstes Jahr immer vollzählig und in Topbesetzung antreten kann und vielleicht finde sich ja auch eine Starterin die das Team unterstützt und, neben einer guten eigenen Leistung, 10 Minuten Zeitgutschrift pro Wettkampf mit in das Ergebnis einbringt.

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