Triathlonverein Dresden e.V.

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Sport am Sonntag mal anders

Fugi berichtet von einem Mountainbikeausflug von Olbersdorf zum Jeschken und zurück

Letzten Sonntag, 06.04.2014 trafen sich in der fast hintersten Ecke der Republik im Zittauer Zipfel 10 Uhr in Olbersdorf 5 MTB-Freunde (Susi, Torsten, Matthias, Jochen, Fugi). Das Tourziel war bekannt, das Wetter war bestens, die Futtertaschen voll und die beiden Bergführer Susi und Torsten waren bereit. Es war angerichtet.

Und los ging’s. Über Pfade, Wiesen, Schlüchte, Waldautobahnen und An- und Abstiege in jeglicher Quali rollten wir immer weiter ins Tschechische hinein, immer in Richtung Isergebirge.

Die Tal- und Bergsichten und die langen Abfahrten in zügiger Kolonnenfahrt waren einfach zum Genießen. Zum Quatschen und Nebeneinanderfahren war natürlich auch viel Zeit. Na, logisch.

Schließlich gelangten wir zum kniffligsten Anstieg des Tages, dem Wanderweg hinauf zum Halbtagesziel, dem Jeschken im Isergebirge. Dieser Weg steigerte sich in gaaanz allmähliger Lässigkeit bis zur persönlichen Unfahrbarkeit. Diesen „Widerstand“ hätte man dem schon von weitem freundlich grüßenden Berg mit seiner ganz markanten Gipfelbaude gar nicht zugetraut. Aber Torsten hatte uns vorher gebrieft. Und um jedem Druck oder Übermut gleich von vorherein herauszunehmen, war klar: oben wird gewartet!

Schließlich waren wir an der Straße. Den Rest gemeinsam hochgefahren, Gipfelfoto von den Grinsebacken, Aussicht kurz genießen (ganz schön windig), Jacke drüber und „nur noch“ zurück. Nein, nicht gleich. Quasi am Fuss des Berges gab es an einer Imbisshütte die verdiente Halbzeitpause. Herrlich! „Wurschtbemme“, „Tschechencola“ (Schonmal diese „Kofola“ probiert?), Erdnüsschen, Fachsimpelei!

Der gleiche Weg zurück nur in umgedrehtem Modus erbrachte die Fakten: fast 4 h Fahrzeit, 58 km, einen Platten, keine Stürze und 1800 hm. Joooaaaa, letzteres hat man wirklich gemerkt. ;-)

Das ganze Ding musste (!) letztlich im Gruppentenor mit Prädikat: „Wirklich sehr, sehr geile Tour! Supergeil!“ (frühere bekannt als „summa cum laude“) bewertet werden. Und nun ein letzter Satz: Ich finde, man darf es nie wieder fahren, damit die Erinnerung keine Chance zur Einbuße bekommt.


Sportfrei! Und gratulierend
Fugi

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