Triathlonverein Dresden e.V.

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Trainingslager 2015 by Daniel Mann

Ob Liga oder Breitensport, jung oder alt, männlich oder alt -- mehrere TV Dresden Gruppen waren auf Mallorca. Eine Splittergruppe berichtet über das Erlebte.

 
Trainingslager Mallorca 2.0 Nachdem ich voriges Jahr das erste mal im Rahmen des Vereinstrainingslagers, erstmalig in Mallorca Rad fahren war , war mir sofort klar ,dort muss ich nochmal hin, den nicht alle Punkte konnten abgehakt werden. Dazu später mehr. Für dieses Jahr wurde Alcudia als Wohnort ausgesucht, allerdings Hotel ohne „Triathletischen“ Angebot betr. Schwimmtraining, das war auch nicht weiter schlimm da dieses Jahr der Hauptschwerpunkt ausschließlich dem Radfahren gewidmet werden sollte (ok. Bis auf paar kleinere Laufeinheiten noch ). Am 21.03.2015 machte sich also eine Gruppe aus 8 Personen (darunter 5 Sportler,2 Urlauber/Betreuer und ein Kleinkind) auf zur Insel. Die Fahrräder wurden diesmal beim freundlichen Inselradverleihservice gebucht und ausgeliehen ,bei der Rückreise letztes Jahr blieb mein Rad bei der „Sperrgepäckannahme im  Durchleuchter stecken“ was für mittleren Tumult am Terminal sorgte ,deshalb dieses Jahr einfach Mietrad. Rajko gab mir noch einen Trainingsplan zur groben Orientierung der Schwerpunkte mit ,da konnte also nichts mehr schief gehen. Nachdem dem wir gut gelandet waren , wurden wir bei geschmeidigen 18 Grad und Sonnenschein in Palma empfangen . Der Bus nach Alcudia zum Hotel stand bereit alles klappte reibungslos.
 
Mallorca 2.0
 
Am Tag 1 des TL standen 90-­100 km locker einrollen aufm Programm. Soweit so gut ,nachdem wir die Mieträder in Empfang genommen hatten war scharfer Start Richtung Cap Formentor. Wetter gestaltete sich durchwachsen mit sonnigen Abschnitten aber ziemlich kräftigen Wind. Die Straße zum Cap Formentor stand auch auf meiner Wunschtourenliste und nachdem ich aus zuverlässigen Quellen erfahren hatte, das die bis letztes Jahr sehr schlechte Straße nun neu asphaltiert wurden ist ,wurde also der Weg zum Leuchtturm gewählt. Zum Schluß standen nach dem ersten Tag 92km mit 1200 hm zu Buche , als Einrolletappe bissel viel Höhenmeter aber egal Spass hat es gemacht. Das Wetter für die
nächsten 2­3 Tage sah nicht sehr viel verspechend aus, regnerisch ,böiger Wind, Temp. Um 10 Grad ,naja egal.
 
kleine Rast am hohen Berge ...
 
Am 2. Tag wurde mit einen gepflegten Nüchternlauf am Strand in den Tag gestartet. Nach opulenten Frühstück, wurde für 9.30 Uhr Treff zur Flachetappe klar gemacht. Die Runde führte uns über Pollenca dann durchs „Maffay­Tal“ (Peter M. wurde tatsächlich gesichtet ,im Auto ) nach Selva und weiter nach Santa Maria del Cami wo sich ein wohl legendärer Radtreff (uns wurden 20 hausgemachte Kuchenspezialitäten versprochen) befinden sollte,endlich angekommen mit dem nötigen Platz im Bauch wurde festgestellt ,Montag Ruhetag, deshalb wurde in der danebenliegenden pizzeria zum Mittagstisch eingesessen. Frisch gestärkt ging die Fahrt weiter über Algaida nach Randa ,wo wir auf eine Gruppe von der Cambridge Uni trafen bzw. eingeholt wurden ,diese ließen dem belgischen Kreisel nur so rotieren wo wir uns nach einer unglaublichen Aufholjagd für eine gewisse Zeit mit einreihten und mit kreiselten,Tachometer zeigte werte jetzt zwischen 45 – 50 km/h, mussten uns aber irgendwann (leider) wieder verabschieden da die Cambridger wohl ein anderers Ziel hatten wie wir. Nach entspannter Rückfahrt nach Alcudia ließ der Blick in die Wetterkarte für den nächsten Tag nichts gutes Verlauten , Regen 8­10 Grad. 
 
die ganze Meute ...
 
Tag 3 empfing uns grau und regnerisch, naja eigentlich wollten wir in die Berge eine Rund drehen ,erstmal Frühstück und kucken wie das Wetter wird. Nach dem Frühstück immer noch grau ins hellgrau übergehend ,um 10 Uhr Start Richtung Tramuntana Berge ,Anfahrt über Selva und Caimari dann Anstieg zum Kloster Luc, je höher wir aber kamen umso mehr gingen die Temperaturen runter ,Nebel ,Wind und Regen waren jetzt zusätzliche Begleiter, es versprach eine Etappe für „richtige Kerle „ zu werden. Komplett nass oben, bei nun noch 5 Grad Celsius, an der Tankstelle vorm Kloster angekommen, wurde zu Heisgetränken gegriffen um den Leibern etwas innere Wärme zu geben. Nach kurzer Pause  wurde beschlossen den Heimweg über Pollenca anzutreten, also dann bei nun mittlerweile strömenden Dauerregen und Nebel gings zurück über die Bergstraße waghalsig in die 10 km Abfahrt nach Pollenca ,als die mit klammen Fingern an den Bremsen gemeistert war ,wurde es  unten wieder wärmer und der Regen lies nach und es ging mit Schuhen voller Wasser wieder ins Hotel. Der All abendliche Blick aufs Wetter sagte für den nächsten Tag noch schlechteres Wetter voraus und für uns einen Ruhetag. Der wurde genutzt für Sightseeing Palma und ein paar Einkäufe und zum trocknen der Radsachen. (einige der Gruppe waren wohl auf schöneres Wetter eingestellt gewesen).
 
schöner Mann!
 
Am 5. Tag hatte Petrus ein Einsehen und es wurde zunehmend schöneres Wetter und der perfekte Tag für den Küstenklassiker ,diesmal von Pollenca aus über den Puig Major nach Soller. Oben nach der Tunnelpassage am Puig welch eine Überraschung, Triathlonweltmeister Sebi K. wurde gesichtet , allerdings im gut gewärmten Auto. In Soller sollte sich erstmals in der Woche sowas wie Mallorcafeeling einstellen , bei 17 Grad und Sonnenschein an der Hafenpromenade Mittagspause mit einen Kaltgetränk. Nach etwas Sonne tanken gings weiter über Deja nach Valdemossa und dann weiter nach Santa Maria wo ja noch die 20 hausgebackenen Kuchen probiert werden mussten. Also diesmal war geöffnet und entschlossen uns zur besten Vesperzeit der Gastlichkeit einen Besuch abzustatten. Den Gedanken hatten einige andere wahrscheinlich auch und deshalb wurde es etwas eng aber wie halt die Radsportler unter sich nun mal sind, da wird Platz gemacht wo vorher keiner war und auch mit Prominenz wurde am Ort nicht gegeizt ,Radlegende Stephen Roche gab sich die Ehre. Nun ja das Kuchenbüffet war üppig und für Fans hausgemachter Kuchen ein Tipp (Restaurant „Celler Sa Sini“).Mit ordentlich Rückenwind und gefüllten Speicher ging es in rasanter Fahrt über Sineu, Petra und Can Picafort zurück nach Alcudia.
 
die Checker ...
 
Für den letzten Tag unseres diesjährigen Mallorcaaufenthaltes war noch die Befahrung von Sa Calobra angedacht. Mir sagte mal einer, daß man erst richtig in Mallorca Radgefahren ist wenn man Sa Calobra „bezwungen“ hat. So na dann also als Sahnehaube der Woche Sa Calobra hin und zurück , Wetter war spitze , Anfahrt diesmal wieder aus Richtung Selva in Berge Richtung Kloster Luc, nach ca. 8 km am Straßenrand steht dann das Hinweisschild nach Sa Calobra ,zunächst muss ein kurzer Gegenanstieg von ca 2,0 km bewältigt werden um dann die herrliche Abfahrt inklusive Krawattenknotenkreisel zum Meer zu genießen. Unten angekommen erwartete uns eine schöne Meeresbucht, die für eine kurze Mittagspause wie geschaffen war. Nach erfolgter Stärkung wurde der ca 10 km lange , wahrscheinlich schönste und anspruchsvollste Anstieg in Angriff genommen. 
 
auch der Reifenwechsel muss geübt sein ...
 
Bei besten äußeren Bedingungen machte das Berghochfahren viel Spass und es wurde eine kleine Entschädigung für das eher schlechte Wetter der ersten Wochenhälfte. Oben wieder angekommen wurden noch einige Erinnerungsfotos gemacht um dann langsam wieder den Rückweg anzutreten. Zurück über die Bergstraße diesmal bei schönsten Sonnenschein, beeindruckenden Aussichten verging die Zeit wie im Flug ,rasante Abfahrt nach Pollenca ,Port de Pollenca und dann ausgeradelt an der Küste nach Alcudia. Als Gesamtresümee bleibt noch festzuhalten, das trotz nicht immer optimaler Wetterbedingungen ca. 650 gefahrene Radkilometer mit 8000 hm zusammen gekommen sind. Ja und man kann wieder sagen ,Malle war wieder toll, wir kommen wieder.
 
wir kommen wieder!
 
In diesen Sinne, bleibt sauber Mfg Daniel
 
(Anmerkung der Redaktion: Wir wünschen allen Sportlern des TV Dresden ein erfolgreiches Jahr 2015, mit vielen sportlichen Erfolgen!)

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