2xDuathlon - sprich: Paar-Cross-Duathlon - Die Trainingsoffensive für Alt und Jung

Ein Bericht von Rika

 

Zusammen mit dem Sohn des Organisators durften wir bereits zum Wettkampf mit dem Fahrrad hinfahren. Dort angelangt, waren Stan und Finn bereits vor Ort. Viel zu früh. Aber das Wetter war ziemlich sonnig, so dass sie nicht besonders frieren mussten. Wir halfen beim Aufbau des Pavillons, um der Veranstaltung ein gewisses Ambiente zu verleihen. Derweil erschienen zunehmend mehr Aktive und der Ort in der Jungen Heide füllte sich in Rottönen.

Irgendwann kam das Startsignal zum Einfahren auf der Wettkampfstrecke. Allerdings mussten wir auf Till warten, weil dieser sich wohl verspätet hatte. Zumindest war es kühl genug, dass Marleen ohne Handschuhe an den Händen fror.

In einer ziemlich großen Gruppe trudelten wir die Strecke entlang. So entspannt war es gar nicht allzu schwierig. Nur am Hart-Break-Hill teilte sich der Pulk in 2 Teile, weil einige zum Absteigen gezwungen waren. Nach dem Zusammenschluss auf der nachfolgenden Strecke ging es ganz entspannt weiter. Im späteren Wechselbereich zogen wir die Laufschuhe an und einige liefen sich auf der offiziellen Laufrunde ein. Selbst begleitete ich dies auf dem Rad.

Mein erwählter Partner für die Veranstaltung, Tim Altmann kam erst später hinzu. Noch während unseres Einlaufens erfolgte bereits der Start der Jüngsten, welche den Duathlon als Einzelwettkampf absolvieren durften.

Für uns erfolgte nach deren Zieleinlauf und Siegerehrung die Einweisung für den von uns zu absolvierenden Teammodus durch den Organisationschef Martin Schroschk.

Der Tross bewegte sich in der Folge an die Startlinie. Lydia und Hannah hielten sich bis dahin nicht zurück, zu bekunden, dass sie Ambitionen auf die Schlusslichtplatzierung hätten. Als jedoch der Start erfolgte, düsten die beiden unvermittelt los, wie die Kaputten.

Ich fand die Laufstrecke anstrengend und genoss lediglich die Bergabpassage, in welche man sich hineinfallen lassen konnte. Mit Abschluss meines Laufparts konnte ich Timmi abschlagen, so dass dieser seine Radrunde in Angriff nehmen konnte.

Währenddessen warf ich mir etwas Kleidung über und unterhielt mich mit der Zuschauerin Aliah. Alle, die zur zweiten Radrunde hin an uns vorbeidüsten, feuerten wir ganz kräftig an.

Nachdem dann schon einige Teams den nächsten Wechsel vollzogen hatten, kam auch Timmi aus dem Wald zurück und ich konnte meinen 2.‘en Lauf beginnen. Aufgrund eines mir widerfahrenden Überholvorganges durch einen mir unbekannten Mann war ich hoch motiviert den ersten Anstieg in vollem Lauf durchzuführen. Das rächte sich auf den nachfolgenden Metern, so dass die Runde etwas langsamer war als die erste. Dann lief Timmi sein erstes Mal und ich kleidete mich für meine Radrunden.

Auf der ersten Radrunde hatte ich noch meine Mutter vor mir, die ich in der zweiten Runde jedoch nicht mehr erblickte. Ich empfand das Radfahren als sehr schwer, besonders, weil ich ganz allein unterwegs war. Ich wechselte nun erneut auf Timmi, der in den Abschlusslauf ging.

Auf der Zielgeraden ging ich ihm ein paar Meter entgegen, um uns einen gemeinsamen Zieleinlauf zu ermöglichen.

Wir schlossen uns dann den bereits im Ziel befindlichen Bratwurstessern an und ich nahm mir etwas Kuchen und ganz viel Tee. Im Weiteren schrieben wir uns in der Tombola ein und es wurde noch etwas geschnattert. Als dann endlich alle im Ziel waren, fand zuerst die Siegerehrung und dann die Tombola statt, bei welcher ich eine bunte Satteltasche ergatterte. Auch wenn unsere Eliteathleten sich den Titel holten, waren Timmi und ich die Sieger der Herzen.

Nach der Tombola wurde bei dem guten Wetter weiter geschmaust. Es folgten Abbau und Heimfahrt.

Vielen Dank für die leckeren Kuchen und die Würste und die Tombola-Geschenke. Uns hat es sogar Spaß gemacht.

Rika