Triathlonverein Dresden e.V.

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Skitrainingslager am Fuss der Schneekoppe - Hardcore Adventure Urlaub mit Familie Gaumnitz

Alle guten Geschichten fangen mit einem Bier an, so auch diese:

Im goldenen Herbst letzten Jahres, als die Fuss- und Radwege von bunten Laub bedeckt waren, die Tage zusehends kürzer und die Nächte laenger wurden, saßen sechs gar lustige Gesellen am Tisch, tranken das ein und das andere Bier, und erzaehlten sich das Blaue vom Himmel, dass sich die Balken bogen. Man geriet ins Schwärmen von frueheren Heldentaten, als der eigene Körper noch jung und die Haut noch straff war. Helden sind unter anderem Helden, weil sie sich den eigenen koerperlichen Verfall nicht eingestehen oder gar anheim geben. Und so ersonn man den kühnen Plan im kommenden Winter in ein Ski-Trainingslager zu fahren und sich gegenseitig zu zeigen, was fuer ein toller Schneehase man noch immer ist.

Die Planung wurde in Max' Pranken gelegt und das Ziel hieß Riesengebirge, da es aus Dresden recht zeitnah und ggf. sogar mit dem öffentlichen Personennahverkehr zu erreichen ist. Wegen der Prüfungen an der Uni wurde die zweite Märzwoche auserkoren. Und so möchten wir euch von einer Woche voller Leid, Schmerz, Muskelkater sowie Spass berichten:

Tag 1 - Anreise und erster Schnee

In den Tagen vor der Abreise ernten wir nur Kopfschütteln, wenn wir vom bevorstehenden Skilager erzählen. "Nehmt lieber das Rad mit!" ist ein oft gehörter Ratschlag. So richtig an Schnee glaube ich inzwischen auch nicht mehr, trotz aller Beteuerungen von Max und den Webcams, die er verlinkt hat. Was die wohl zeigen? Möglicherweise Bilder vom letzten Winter?

Am Abreisetag treffen wir uns pünktlich um 7Uhr bei Max. Ein kurzes "Hallo!" hier, ein kurzes Beschnüffeln mit und von Laika (Anm. des Halters: geschrumpfte rumänische Bär-Wolf-Kreuzung) dort. Dann verstauen wir das Gepäck und Max begrüßt uns offiziell. Dank unserem Vereinssponsor Bikeland 262, der uns einen Sitz leiht, finden wirklich alle Mitfahrer einen Sitzplatz. Die lustige Reise kann beginnen

Die Fahrt dauert knapp 3,5h. Erst auf den letzten Metern sehen wir Schnee. Ist vielleicht doch noch Skilaufen möglich?! Die Hoffnung steigt, denn unserer Baude liegt noch ein paar Meter höher. In Petzer angekommen stürmen wir kurz den lokalen Supermarkt und parken anschließend die Autos, da sie die Anfahrt zur Baude wohl nicht schaffen. Stattdessen bringen uns 2 VW-Busse nach oben. Die örtlichen Taxifahrer müssen all ihre über die Jahre erworbenen Skills anwenden, um den Weg zu meistern. So führt beispielsweise eine Abfahrtspiste über die eigentliche Straße. Das stellt aber kein Problem dar: Gang 1/2 wird eingelegt und das Gaspedal bis zum Bodenblech durchgetreten, Atem anhalten, Ruck Ruck uuuund Schwupp sind wir durch 40cm hohen Schneematsch durch.

Unsere Baude ist recht klein und nach unserem Bezug bleiben nicht mehr viele Zimmer für andere Gäste übrig - wir sind unter uns. Die Zimmer sind schön und in einem Bad befindet sich sogar eine Sauna. Kurze Zeit später, nach dem alle Socken und Schlüppis ihren Platz im Schrank gefunden haben, zuckeln wir zur Umgebungserkundungs- und Eingewöhnungsrunde los... 3h später kriechen wir mit letzter Kraft in die Lidická Baude. Zwischendurch scheitern Max und Martin daran, den fehlenden Schnee in einer Abfahrt zu überspringen

und küssen den feuchten Kiesweg. Das Essen stimmt die Gemüter zwar milde, nichtsdestotrotz war es gleich etwas viel des Guten. Die Bewegungen sind nicht alltäglich und die Belastungsform Skilaufen beansprucht untrainierte Muskeln und Bänder. Daher freuen wir uns schon auf den Muskelkater am nächsten Morgen. Aber beginnen so nicht eh 90% aller Trainingslager?!

Tag 2, 3 und 6 – Schwarzenberg, unser Schneespielplatz

Leider ist unser Langlaufrevier wegen des Schneeembargos diesen Winter ein wenig eingeschränkt. Der einzige Berg in der Nähe, der durchgängig wirklich schneeweiß ist, heißt - Ironie hin oder her - Schwarzenberg. Rund um ihn herum finden wir dann auch das, was so viele diesen Winter vergeblich gesucht haben: Eine Loipe, die den Namen verdient. Hier werden wir die kommenden Tage öfters unterwegs sein und uns bei fast perfekten Bedingungen austoben.

Ein typischer Trainingstag:

Nach dem obligatorischen Morgenläufchen mit Lauf-ABC und einem reichhaltigen Frühstück geht es vormittags mit Skitechnikübungen munter weiter, gefolgt von intensiveren Metern.

Sehr schön und lobenswert funktioniert das Zusammenspiel und die Gruppendynamik beim Technikballett auf Ski,

 

… und bei der Mittagsessenbestellung in der Gipfelbaude.

Wer dann noch nicht genug hat, macht sich nachmittags auf den Weg, um a) einen Riesenknödel b) ein Eis oder c) eine prise Laktat abzubekommen. Natürlich kann dabei auch - frei- oder unfreiwillig ein echter GAUmnitz“ (Größter Anzunehmender Umweg) gelandet werden. Zum Abschluss des Trainingstages wurde regelmäßig die Kapazität der Anderthalbman-Sauna gesprengt.

Nach dem Abendessen fraßen sich die TL Teilnehmer gelegentlich noch gegenseitig (nachdem Sie sich in Werwölfe verwandelt hatten) oder ließen den Abend als Taktikfüchse in gemütlicher Skatrunde ausklingen.

Tag 4 – Adventure mit Sturz, Reinfeiern mit Absturz

Es ist der Tag vor dem Ruhetag - es sollte ein besonders denkwürdiger werden. Nach dem obligatorischen Sonne-Begrüßen beim Morgenlauf trifft man sich am Frühstückstisch. Von dort aus genießen wir die Aussicht auf die herrlich weißen Höhenzüge vor einladend, strahlend blauem Himmel … und etwas regt sich in mir. Die magischen Wörter: „Heute würde ich gerne mit Euch...“ verklingen kaum und schon wird die Stimmung ganz anders. Wie sooft morgens, wenn der Tagesplan (neu) besprochen und verhandelt wird. Grundsätzliche Bedenken über Zurechnungsfähigkeit und latenten Größenwahn hängen in der Luft, werden aber zunächst nicht aussgesprochen. Deswegen gewinnt mein Vorschlag, zur Wiesenbaude zu gehen und dann „mal weiter zuschauen“. Auf Skatingski gehen wir dann erst einmal eine halbe Stunde … nicht, mangels Schnee, aber trotzdem gut gelaunt dem Fuchsberg entgegen. Bald können wir die Rutschhilfen wieder anschnallen und fahren noch besser gelaunt unseren Schicksalsberg (Brunnberg) hoch. Diesen muessen wir sowohl auf dem Hin- und Rückweg überwinden.

Oben angekommen, erstreckt sich bei bestem Wetter vor uns das ganze Bergpanorama mit Sicht über das Böhmische und Polen.

Ein Relikt von Grenzbunker am Gebirgskamm wird noch von Marv und Danny als Sonnenbank umfunktioniert. Prächtiges Wetter macht einfach allesnetter! Von hier oben wirkt das Riesengebirge wie eine Schneeinsel im braungrauen Umland und wir gratulieren uns nochmal selber, hier zu sein. Noch eine rasante Abfahrt und wir sind schon auf der berühmten Wiesenbaude, der „höchstgelegensten Brauerei Mitteleuropas“ und Tschechiens angesagtestem Ort für Knödel und legendären Heidelbeerkuchen. Nach einer viel zu kurzen Einkehr beschließen ein paar der Gefährten ein Stück entlang des Freundschaftswegs entlang der polnisch-tschechischen Grenze zu laufen. Martin, Marv, Jana und Jule sind mir nun auf Gedeih und Verderb ausgeliefert. Ich versuche sie mit umfassender Ortskentnis („Wo geht’s denn wieder zurück?“ - „Hmm .. werden wir dann sehen“) bei Laune zu halten und dazu zu bringen, mir trotz haarsträubender Schräghangabfahrten auf unseren filigranen Langlaufski immer weiter in die unbekannte Natur zu folgen.

Die Strecke ist schon längst nicht mehr Ski-fahrbar, deswegen legen wir den Großteil wandernd, im Gänsemarsch zurück und fühlen uns auch dank Landschaft wie in Herr der Ringe – auch der Schicksalsberg wartet noch auf uns.

Die Gefährten schaffen es dann doch trotz fataler Stürze und anderer Schwierigkeiten dank ihres Zusammenhalts wieder bis zur Heimatbaude – ab in die Anderthalbman-Sauna!

Doch halt! Hier endet der Tag noch nicht. Martins Ehrentag will gebührend begrüßt und die Sau durchs Dorf getrieben werden. Dazu lassen wir nach dem Abendbrot Michael und Jürg lieber zu Hause („Seid bitte leise, wenn Ihr wieder kommt.“) und machen uns auf zu einer Nachtwanderung. Das Ziel ist die nächste Ápres-Ski-Hütte. Leider hat das Etablissement und alles drumherum zu. Wegen der Schneelage sind hier einfach zu wenige Feierwütige unterwegs. Eine plausible Erklärung wären aber auch die halsbrecherisch vereisten Wege. Erst in weiter, weiter Ferne, brennt das einzige Licht weit und breit. Doch auch das kleinste Licht zieht die Motten an. Wie die Geschichte  dann weiterging, kann man sich jetzt entweder spekulativ, aber bitte fantasievoll ausmalen. Oder man war dabei - und erinnert sich noch, z.B an: Skippy und seinen dicken, netten Freund, Monica, Bianca… feinsten Obstler …Prager Studenten mit Berliner Akzent, Toilettenfliesen ...und den Refrain „We all live in a ...“.

Tag 5 - Wanderung zur Schneekoppe

Bei einer Reise ins Riesengebirge gehört es ins Pflichtprogramm ein Mal die Schneekoppe bestiegen zu haben. Ebenso gehört es sich, nach drei Belastungstagen einen Ruhetag (Michael: Unwort des TL, besser „Entlastungstag“) einzulegen. Danny entschied sich zu seinem eigenen Bedauern einen richtigen Null-Bewegungs-Ruhetag einzulegen und blieb in der Baude. Der Rest der Truppe begab sich auf eine Ganztageswanderung mit dem Ziel Schneekoppe.

Für alle Wetterlagen ausgerüstet stiefelten wir los. Es war ein herrlicher Sonnentag mit sehr guter Sicht. Die meiste Zeit wanderten wir auf der Sonnenseite der Berge entlang und es lies uns fast vergessen, dass wir im Winterurlaub waren. Aber nur fast! Die Schneekoppe bekommt man eben nicht für lau. Wie zufällig gestreut galt es gefährlich vereiste Wege zu überwinden. Und nicht selten mussten wir dabei ins unbefestigte Unterholz abseits der Wege ausweichen.

Das Gefühl von Hunger in der Magengegend trieb uns zur Schlesierbaude. Frisch gestärkt galt es nun den letzten Anstieg zur Schneekoppe zu meistern. Sie hatte ihren Namen nicht zu Unrecht. Obwohl ich sie heute eher einer „Eiskoppe“ glich. Wagemutig auf allen Vieren

oder verkrampft an Eisenketten klammernd und mit Wind im Gesicht haben es alle ohne ernsthaften Kollateralschaden auf die Koppe geschafft.

Die Belohnung wartete mit atemberaubender Aussicht. Und schon ging es wieder hinab immer dem  „Weg der Faulen“, auch Lift genannt, zu Fuß hinterher. Fern der Sonnenseite lag nun auch bedeutend mehr Schnee und wir sollten noch sehr viel Spaß mit langen vereisten Wanderwegen haben. Empirische Tests ergaben, dass das paarweise Rutschen nicht nur als sicherste sondern auch lustigste Variante bevorzugt wurde. Es wurde ruhiger in der Truppe und schnell merkten wir, dass die Speicher neu gefüllt werden mussten. Also hielten wir bei der Rosenberg-Baude und genossen die letzten Sonnenstrahlen des Tages bei gemütlicher Kaffee- und Kuchenrunde.

Der Rest des Weges mutete wieder einen Frühlingsspaziergang über Wiesen und durch Wälder an und so schafften wir es letztlich auch den gesamten Ruhetag sportelnd zu überbrücken.

Tag 7 - Wanderung nach Spindlermuehle mit Pizza-Stopp

Der Tag begann mit den berühmten Worten unseres Skiführers: „Heute möchte ich mit euch gerne …“ Übersetzt heißt das: Es wird eine Tagestour mit wenigen Pausen und wir sind geradeso zum Abendbrot zurück. Aufgrund des sommerlichen Wetters war davon auszugehen, dass es eine Ski-Wander-Kombination wird und so trugen wir (außer Jana, sie hatte den lieben Max, der ihre Schuhe und Ski trug und immer noch fluffig durch die Gegend sprang, als hätte er nichts im Rucksack– herzlichen Dank nochmals!) große schwere Rucksäcke mit Wechselschuhen mit uns. Martin, Karo und Jule entschieden sich auf eigene Faust eine Skitour zu unternehmen, um gerade das schwere Gepäck nicht stemmen zu müssen. Anfangs starteten wir mit Ski und konnten diese Fortbewegungsart recht lange aufrechthalten.

Auf der darauffolgenden Wanderung trafen wir Gleichgesinnte, die auch noch Dresdner Nachbarn von Danny waren. Sie benötigten für den Aufstieg ca. 2,5h. Laut Max-Faktor würden wir dann für den Abstieg also nur eine halbe Stunde brauchen. Es dauerte länger! Er war ja nicht allein unterwegs.

In Spindlermühle wartete eine der besten Pizzeria der Gegend auf unseren Besuch. Marvin, Poul, Max und Danny nutzen die Wartezeit um mit Buntstiften ihre Platzdeckchen in künstlerische Meisterwerke zu verwandeln. Ein Bild war unordentlich gemalt, das andere in Mädchenfarben, das nächste recht bunt und eines mit Figuren ausgeschmückt. Wer malte welches?

Mit vollem Magen konnten wir unmöglich den nächsten Berg hinauf laufen. So entschieden wir uns für den Lift. Es sollte sich herausstellen, dass es Triathleten gab, die noch nie einen Lift benutzt hatten. Aber als Allroundtalente wurde auch das gemeistert. Oben gab es wieder weiße Pracht unter den Ski, auch wenn es teilweise doch etwas dünn wurde.

Nach einem kurzen Ausscheidungsrennen kamen wir in der Tat pünktlich zum Abendbrot wieder heim.

Tag 8 - Neuschnee und Schwimmtraining

Es schneit seit gestern Abend. Außerdem ist es extrem windig und an Skilaufen nicht wirklich zu denken. Zum Glück sind Triathleten variablen und Schwächen haben wir mehr als genug. Also geht's zum Schwimmen. Nach 45Minuten Gehweg zum Parkplatz

und 30Minuten Fahrt stehen wir in der Empfangshalle eines Schwimmbads. Leider lässt man uns nicht in der U11 mit um die Medaillen schwimmen und so müssen wir 90Minuten Zeit (sinnvoll) rumbringen. Max: "Mhhh, lasst uns kurz überlegen. Was haltet ihr von einem frühen Mittagessen?"Rest: "Ohja, essen!" Die Wahl fällt auf eine Pizzaria. Um die Portionsgröße zu erfassen, müssen wir unweigerlich den Kopf vom linken Anschlagspunkt zum rechten Anschlagspunkt bewegen. Wow, eine unvergleichliche Wasserlage ist uns garantiert!

Bei der Schwimmeinheit lassen wir es ruhig angehen und konzentrieren uns auf die Technik. Mit Hilfe modernster Analysegeräte (Ipad, Digi-Cam) können wir die Umsetzung der Ratschläge und Tipps unserer Experten sofort analysieren. Den Schlusspunkt unter diese Einheit setzt Danny mit einem double-cork-1080 vom 3-Meterbrett. Platsch! Spritz!

Auf dem Rückweg wird im Hinblick auch auf die morgige Abreise der Beschluss gefasst den Versuch zu wagen, mit Hilfe von Schneeketten mit Michaels VW-Bus zur Baude vorzudringen. Nach dem Schneefeld, welches die Schlüsselstelle ist, hält Michael an und zieht die Handbremse. Wir freuen uns es geschafft zu haben, schauen uns die Spur an, die das Auto durch den Schneeberg gegraben hat an und fragen uns ob wir es morgen nochmal drüber schaffen werden. Aus einiger Entfernung sehen wir dann, dass „Ahh, der Wagen rutscht!“. „Richtig, er rutscht gleich den Skihang herunter! ... Würde jemand so lieb sein, vorausgesetzt er hat nichts anderes vor und ...“. Geschwind schafft Michael es noch das wertvolle Transportmittel zu retten. Mit immer noch geweiteten Augen kramt Max langsam die Telefonnummer des Taxis heraus.

Tag 9 - Neuschnee und Abreise

Wegen der Abreise ist das Frühstück auf 7:30Uhr angesetzt. Damit bleibt nicht viel Zeit zum Training, oder doch? Na klar! Man muss nur zeitig genug aufstehen, dann hat man bis zum Frühstück auch 2h Training auf dem Konto. Aufgrund dieser unbestechlichen Logik stürmen pünktlich um 5Uhr drei Stirnlampen (Max, Marvin, Martin) zum Sonnenaufgangs-Lauf los. Huiii, die Schlechwetterfront bescherte uns über Nacht 15 cm Neuschnee.

Jana schnallt sich die Ski an und kämpft tapfer alleine gegen den Schneesturm. Der Wind ist heftig und der Schnee nimmt einem die Sicht. Nach 45Minuten Lauf wechseln wir schnell und es geht auf die Ski. Beim Griff der selbigen denkt noch keiner an den Neuschnee. Wir rutschen ab der Baude los und es geht eigentlich ganz gut. Beim Anstieg zum Schwarzenberg stocken meine Ski. Wasn nun los? Der Klister der letzten Tage hat sich einen dicken Bart aus Neuschnee zusammen gesammelt und grinst uns nun frech an.


Wow, wir sind echt Superdeppen. Auch Kratzen hilft nicht sehr viel, mit der Zeit wird es etwas besser und bei der Abfahrt geht's schon fast wieder. Ein Spaß ist der Rückweg zur Baude allerdings beileibe nicht: Der Wind drückt uns zusätzlich den Schnee hagelgleich ins Gesicht. Wie Schneeschnecken kriechen wir zur sicheren Baude.

Jetzt ist es offiziell: Rübezahl möchte uns garstige Triathleten nicht mehr länger in seinem Reich dulden. Immerhin durften wir hier eine herrliche Woche verbringen, sagen wir uns, nehmen zügig unsere Siebensachen und fliehen außer Landes. … und kommen bestimmt wieder, vielleicht mit Verstärkung?!

 

Eure Schneehasis Jana, Martin und Max

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