Triathlonverein Dresden e.V.

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Das Finale der Landesliga - ein Nachtrag

Es ist Samstagmorgen der 24.08.2013 um 6:15 Uhr - der gewöhnliche Triathlet befindet sich bereits auf den finalen Kilometern der ersten Trainingseinheit. Doch an diesem Tag müssen sich seine Beine ausnahmsweise noch etwas in Geduld üben, denn die Reise geht zum Finale der Landesliga an den Dreiweiberner See bei Hoyerswerda.

Dort ist das in diesem Jahr erstmalig ausgetragene Langdistanzformat des wie immer top organisierten Knappenmans bereits in vollem Gange. Unsere zwei Dresdner-Spitzen-Teams brauchen auch nicht mehr lange mit den Hufen scharren bis der ersehnte Startschuss für die zu absolvierende Sprintdistanz fällt. Mein erster Wettkampf nach monatelangen Verletzungspausen...yeah! Die Aufregung ist entsprechend groß.

Bei perfektem Wetter heißt es nun, einfach Vollgas zu geben. Auf der 750m langen Schwimmstrecke, aufgeteilt in zwei Runden und unterbrochen durch einen kurzen Landgang kommt keine Langeweile auf. Der See brodelt. Kaum hat man sein Rad geschnappt, aufgesattelt und beide Füße ordnungsgemäß in den Schuhen platziert ist auch schon der Wendepunkt der nicht einmal 16km langen bzw. kurzen, tellerflachen und schnellen Radpiste in Sicht. Nach gut einer halben Stunde Gesamtwettkampfzeit naht der nächste Disziplinwechsel.

Beim abschließenden Lauf kann nun jeder am Feintuning seiner Endplatzierung feilen. Die 5km ziehen sich bei mir dank nicht vorhandener Grundlage und Tempohärte wie Kaugummi. Zum Glück meistern die anderen Dresdner-Spitzen-Athleten diesen Teil deutlich besser, so dass sich die Tagesergebnisse unserer beiden Teams trotz des knapp verpassten Sieges Christians echt sehen lassen können. Mit insgesamt sieben Sportlern in den Top 10 und Platz 1 und 3 in der Tageswertung sicherten wir uns ebenso Rang 1 und 3 in der Saisontabelle. Und das beste zum Schluss: Es hat allen unheimlich viel Spaß gemacht. :-)

Nach dem obligatorischen Fachgesimpel im Zielbereich versorgten wir einige der Mitteldistanzstarter mit wertvollen Zeitabständen zu ihren Konkurrenten. Allerdings heizte uns der tanzend moderierende Sprecher bei der anschließenden Siegerehrung dermaßen ein, dass wir uns angesichts der nun doch müde werdenden Knochen alsbald auf den Heimweg begaben.


Auf ein Neues im nächsten Jahr!

Andreas


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