Triathlonverein Dresden e.V.

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Landesliga: 2. Wettkampf an der Koberbachtalsperre

Am Samstag ging es in Herrgottsfrühe um 5:45 Uhr für das Team 2 und Team 3 der Männer auf die Reise zur Koberbachtalsperre bei Zwickau zum 2. Streich in der Sachsenliga.

Einrichtung der Wechselzone

Auf Grund einer Erkältung stand  uns Carsten, der als Topfavorit für das Team 2 starten wollte, leider nur als Betreuer zur Verfügung. Bei morgendlichen frischen 15°C Luft / 18°C Wasser und bedeckten Himmel musste für die richtige Motivation erst mal eine dicke Schicht Melkfett aufgetragen werden.

Kabooom!!!

Der örtliche Schützenverein leitet mit 6 "schwer bewaffneten" Kameraden um 9:00Uhr den Startschuss für alle Starter über die Olympische Distanz ein. Die Schwimmstrecke war auf zwei Runden und mit einen Landgang, bei dem uns Carsten die aktuellen Zwischenstände zurief, aufgeteilt. Martin war erwartungsgemäß nach 21min als erster aus dem Wasser. Für mich lief das schwimmen richtig gut, so dass sich die wenigen Trainingskilometer nicht auffielen. Nach knapp 23min kam ich gemeinsam mit Thomas aus dem kühlen Nass.

Der Wal ist gestrandet

Nach einen reibungslosen Wechsel ging es auf die Carbon-Drahtesel. Thomas drückte von Anfang an mordsmäßig in die Pedale und war samt der Protagonisten nach wenigen Minuten um die Häuserecken verschwunden. Ich beruhigte mich mit den Gedanken das Thomas ja schon immer ein guter Radfahrer war und meine Beine sicher nur leichte Startschwierigkeiten hatten. Ohne erwarteten Kraftschub leierte ich den ersten Berg auf den kleinen Gang hoch. Nach etwas 6km kam mit einem Affentempo Poul an mir vorbeigeschossen. Ich schaute ob meine Bremse schliff oder war doch mein "kleinen" Sitzanpassungen am Vorabend etwa kontraproduktiv gewesen. (Ihr wisst alte Triathletenregel:  Änderungen an der Radeinstellung immer vor dem Wettkampf, genau wie die neuen nicht eingelaufen Laufschuhe gleich zum Wettkampftag  tragen ->Stimmts ALEX :-)). Die erste Runde verlief ohne weitere Feindkontakte unspektakulär.  In der zweiten Runde bekam ich die Bestätigung für die meine eher mäßige Radleistung und so sausten noch so einige Zweiradkämpfer an mir vorbei.

Absprung vom Carbon-Drahtesel

Endlich in der Wechselzone angekommen, wurden die Karten wieder neu gemischt und die Laufstrecke die von den Vorjahresstartern als "Grüne Hölle" getauft wurde, wartete auf uns. Nach ca. 800m zeigte der Laufkurs warum er den Namen verdient. Ein mit Treppenstufen ausgestatteter "Höllenanstieg" hieß die Läufer willkommen. Trotz fester Beine motivierte ich mich auf dem ersten Teilstück mit dem überholen der Zweiradkämpfer (die mit den besonders dicken Oberschenkeln). Die "Grüne Hölle" führte uns ca. 5km  über eine Trailstrecke durch den Wald direkt am Stauseeufer entlang. Ich fand trotz der ständig wechselnden Bergauf-,Bergab- und Wurzelpassagen Gefallen an der mal etwas anderen Laufstrecke. Die zweite Hälfte der Laufstrecke wurde mit eine 500 langen Anstieg eingeläutet. Ich fand neben einem Mitläufer plötzlich auch meine am letzten Anstieg verloren Laufform wieder, so dass ich die letzten 4km nochmal richtig Fahrt aufnehmen konnte. Nach noch drei überholten Läufern wäre ich fast noch auf den Sportkameraden Thomschke aufgelaufen.

Sexy

Im Ziel begrüßten mich Thomas, Martin und Poul die bereit kräftig das Finisher-Büffet geplündert hatten. Es folgten Alex, Falk, Ingmar und Silvio. Außerdem waren außerhalb der Landesliga die Vereinkameraden Dieter (Olympisch) und Marcel (Jedermann) mit am Start.

1. Platz der Landesliga

Zusammenfassend will  ich schlussfolgern, wir haben die "Kuh am Schwanz erwischt", denn:

  1. mit der minimal Starterzahl von 8 ohne Verletzung und Radschaden durchgekommen,
  2. die Klasse Einzelplatzierung 2 und 3 von Poul und Martin,
  3. und die Gesamtwertung mit Platz 1 und 4 abgeschlossen.

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René

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