Triathlonverein Dresden e.V.

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2. Bundesliga Gütersloh

Vergangenes Wochenende startete für unser 2. Bundesliga Herrenteam die Saison traditionell mit einem Teamrennen in Gütersloh.

Beim Teamsprint am 26. Mai musste das Team bestehend aus - Finn Eschler, Simeon Schumann, Wilfred Hove Lasthein, Christian Jentzsch und Christian Pfeifer - über 750 m Schwimmen, 20 km Radfahren und 5 km Laufen zusammen bleiben. Da Gütersloh nicht gerade um die Ecke liegt, wurde bereits der Samstag für eine entspannte Anreise und die Streckenbesichtigung genutzt. Anschließend stand für Christian Pfeifer, der an diesem Wochenende sowohl die Rolle des Athleten als auch des Teamleiters innehatte, die Teamleitersitzung an. Beim gemeinsamen Abendessen wurden dann die Informationen weitergegeben und über das am nächsten Tag anstehende Rennen gesprochen. Was ist entscheidend bei einem Teamwettkampf!? - Kommunikation und Miteinander in allen drei Disziplinen.

Das Dresdner Spitzen Triathlon Team mit Christian Pfeifer, Simeon Schumann, Wilfred Hove Lasthein, Finn Eschler und Christian Jentzsch (Foto: Oma und Opa Lasthein).

Am nächsten Morgen wurde im Hotel kräftig gefrühstückt und alles für das bevorstehende Rennen vorbereitet. Danach ging es für uns zum Wettkampfgelände, wo dann Erwärmung, finale Streckenbesichtigung und Check-In durchgeführt wurden. Zu diesem Zeitpunkt war es bereits recht kühl, aber zumindest relativ trocken. Nach Beenden des Check-Ins und ca. 30 Minuten vor dem Start fing der angekündigte Landregen an und so wurde nochmals kälter, was sich auch bis zur Abreise nicht ändern sollte. Die warmen Trainingssachen konnten zum Glück aber bis kurz vor dem Start angelassen werden.

Um 12:50 startete dann das Team Berlin II als letztjähriger Vizemeister ins Rennen. Damit stieg nun die Aufregung, Anspannung und vor allem Vorfreude. Unser Team startete um 12:57 als 8. Platz der Vorsaison. Zwischen allen Teams war eine Minute Abstand zum nächsten Team. Lasthein, Schumann, Eschler, Jentzsch, Pfeifer lautete die Reihenfolge der Namen auf den rot-weißen Einteiler, die sich nun durch's 24 Grad warme Wasser bewegten. Da die Kommunikation im Wasser am schwierigsten ist, riss leider die Kette nach ca. 300m, was aber nach kurzer Zeit den vorderen Schwimmern auffiel und versucht wurde zu korrigieren. So kamen wir nach 750 m als geschlossenes Team in der Wechselzone an.

Rein ins Wasser.
Start zum Schwimmen.

Ebenfalls mit uns in der Wechselzone war das Team aus Wolfsburg, das eine Minute hinter uns gestartet war, jedoch 100 m zu wenig geschwommen ist. Entsprechend ging es mit den Wolfsburgern auf die Radstrecke. Dort konnten wir uns dank geschlossener Mannschaft direkt vor das andere Team setzen. Die Wolfsburger überholten uns jedoch kurz darauf, da aber beide Teams etwa gleich stark auf dem Rad waren, kam es zu unserem Nachteil nicht direkt zu den 25 m Abstand zwischen den zwei Teams. Windschattenfahren zwischen den Teams war bei diesem Rennformat verboten. Wir bekamen daher eine sehr ärgerliche 60 Sekunden Zeitstrafe. Auf der zweiten Runde konnten wir uns vor das Team aus Wolfsburg setzen und konnten unser Tempo fahren.

Nach dem gemeinsamen Wechsel ging es dann zu fünft auf die Laufstrecke. Hier hatten wir uns am Vortag verständigt, den ersten Kilometer eine solide Pace anzugehen und dann zu schauen wer die besten Beine hat, um die anderen zu pushen. Christian Jentzsch hatte, nachdem er auf dem Rad fürs Team alles gegeben hat, leichte Atemprobleme und musste sich zurückfallen lassen. Dennoch konnte er das Rennen beenden. Da die Zeit des vierten Athleten als Teamzeit zählte, war das aber kein Problem. Finn hatte machte die Kälte mehr zu schaffen als den anderen und wurde daher teilweise von Simeon geschoben, wodurch sicherlich ein paar Sekunden gut gemacht wurden. Letztendlich kamen wir zu viert Christian P., Wilfred, Simeon und Finn erschöpft im Ziel an.

Das Team beim abschließenden Lauf.
Over and out.

 

Brust raus, Kopf hoch. Blick auf das nächste Rennen!

Nun galt es also auf die Ergebnisse zu warten und sich aufzuwärmen. Leider blieb es bei der Zeitstrafe, wodurch wir vom 11. Platz auf den 16. Platz zurückgeworfen wurden. Umso motivierter schauen wir daher auf das nächste Rennen am 19.06 in Eutin, wo ein normaler Sprinttriathlon auf dem Programm steht.