Triathlonverein Dresden e.V.

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Die Regionalliga beim Swim+Run Leipzig

Am Wochenende (06.07.2019) stand in Leipzig der 2. Wettkampf der Triathlon Regionalliga Ost an.

Diesmal nicht in Form eines Supersprints, Sprints oder eines anderen Triathlons, sondern als Swim+Run.

Für die Organisation unserer vier Liga Mannschaften bedeutete das vor allem Eines: Entspannen - keine Räder, die verladen und transportiert werden mussten und zusammen mit dem späten Start, gestaltete sich die Anreise sehr locker.
Fast zu locker: Bei einigen Athletinnen und Athleten machte sich Sorge über das geringe Gepäck breit. Haben wir wirklich an alles gedacht? Klaro!

So ging es dann am frühen Samstagnachmittag gemeinsam Richtung Leipzig.

Am Kulki angekommen begrüßte uns die Stimme von Andreas Clauß sowie viele weitere bekannte Gesichter.

Ohne Fahrräder war die Wechselzone sehr übersichtlich und schnell eingerichtet.
Einzig die Hanglage sorgte dafür, dass nicht alles am Platz blieb und die späteren Wechsel etwas erschwert wurden.

Kurz darauf wurde gestaffelt gestartet. Zuerst die Einzelstarter, dann die Liga.

 

Während das Wasser also schon durchpflügt wurde, konnten wir uns nochmal über die richtige Schwimmstrecke informieren.
Einmal gerade über den See, kurzer Landgang und geradewegs zurück.
Durch Vorjahreserfahrung einiger unserer Starter konnten wir taktisch profitieren, als es um die richtige Startposition und Linienwahl ging. Denn auch wenn der Kurs simpel erscheint, muss man mit Gegenverkehr und Startern aus der vorherigen Welle rechnen.

Klug aufgestellt, ging es dann um 17:10 Uhr für die beiden Männermannschaften ins kühle und klare Nass.
Nach anfänglichem Gerangel sortierten wir uns relativ schnell und zivilisiert ein.
Einzig der kurze Landgang sorgte bei dem ein oder anderen für kurze Schmerzen. Große Steinbrocken waren nicht gerade zutragend bei empfindlichen Füßen oder Gliedmaßen.
Der Sprung zurück ins Wasser erfolgte dann über eine Rampe, wo jeder selbst entscheiden musste, ob er oder sie schon tief genug im Wasser war oder nicht.
Halbwegs unversehrt machten sich dann all unsere Triathleten wieder auf den Rückweg zur Wechselzone.

Dort angekommen, war der Schwimmausstieg deutlich entspannter. In der steilen Wechselzone galt es dann das Gleichgewicht zu behalten und schnell in die Schuhe zu schlüpfen. Auf dem Rundkurs um den Kulkwitzer See galt die Devise: Knallgas!

Während ich beim Schwimmen noch ganz gut im Rennen lag, zog auf der Laufstrecke schon bald ein roter Zug an mir vorbei.
Kurz versuchte ich mitzugehen, aber die fehlenden Trainingskilometer dieses Jahr machten sich dann doch bemerkbar.
Also hieß es fortan, Position halten, was auch halbwegs gelang.

Zum Schluss wurde es nochmal spannend. Ein Athlet hatte anscheinend eine bessere Taktik gewählt und sich langsam an mich herangearbeitet. Auf den letzten Metern wurde das Tempo also nochmal massiv gesteigert, auf dem steilen Stück zurück zum Ufer konnte ich dann leider nicht mehr mitgehen. Dennoch bin ich mit der Platzierung im Mittelfeld für den Einstand dieses Jahr zufrieden.

Insgesamt erzielten beide Männermannschaften sehr gute Einzelergebnisse und auch in der Mannschaftswertung können wir mit einem 2. und 5. Platz sehr zufrieden sein.
Bei unserem Damenteam lief es ähnlich gut. Direkt zwei Podestplatzierungen im Einzel und ein starker zweiter Platz in der Teamwertung. Mit nur einer Platzziffer Differenz verfehlten die Mädels ganz knapp die Spitze des virtuellen Treppchens.
Treppchenplatz also auf dem Papier, denn leider gab es nur eine Gesamt-Einzelwertung und keine Wertung des Ligabetriebes.

So ging im Getümmel der Einzelwertung die gute Leistung der Masters etwas unter.
Auf einem soliden 5. Platz konnten sich die Dresdner Spitzen auch in der Gesamtwertung weiter stabilisieren.
Die gesamten Ergebnisse und den aktuellen Stand in der Liga findet ihr >>>hier<<<.

Insgesamt hatten wir einen schönen Nachmittag am Kulki in Leipzig und es war mal wieder eine Freude unter Freunden Sport zu machen. Der Rückweg war aufgrund der fehlenden Räder genauso entspannt wie die Hinfahrt.

Jens

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