Triathlonverein Dresden e.V.

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Gelungener Einstieg in die 2019er Saison der 2. Bundesliga

Am vergangenen Wochenende (19.05.2019) ging sie los - die neue Saison der 2. Bundesliga Nord. Beim Team-Wettkampf in Gütersloh ging es für unsere Jungs gleich richtig zur Sache.

Mit einer geschlossenen Teamleistung sicherten sich die Männer des Dresdner Spitzen Triathlon Teams den 6. Platz in der 2. Bundesliga. Beim Team-Wettkampf in Gütersloh, bei dem alle Mannschaften im Abstand von 1min starten, legten wir eine gute Basis für die folgenden Wettkämpfe.

Mit der zuvor bekanntgegebenen Aufstellung stiegen die Hoffnungen auf einen Platz auf dem Podium. Das lag auch an dem Ergebnis aus dem letzten Jahr, wo wir überraschend den zweiten Platz belegten. In der Rennwoche gab es noch eine personelle Änderung, da Justus Töpper mit einer Fußverletzung absagen musste. Der Ausfall bereitete erfreulicherweise weniger Kopfzerbrechen, als sonst üblich bei kurzfristigen Absagen, denn mit Christian Jentzsch haben wir seit Ende 2018 einen sehr ausgeglichenen Athleten im Verein, der mit seinem schwimmerischen Background, gut für die 2. Liga geeignet ist. Sofort gab er seine Zusage, dass er in Gütersloh dabei ist – Durchatmen beim Teamleiter!

Einen Ausfall zu kompensieren ist oft schon eine große Herausforderung. Zwei Ausfälle - nahezu aussichtslos! Nachdem Marvin am Donnerstag noch mit starken Halsschmerzen kämpfte, ging die Suche nach dem nächsten Ersatz los. Dieses Mal ohne Lösung. Und so hieß es: alles tun, um am Sonntag so fit wie möglich am Start zu stehen.

Bei bestem Wetter sprangen wir um 12:34 Uhr auf Bahn 5 ins beheizte Freibad in Gütersloh. Jonas erhielt, als nominell bester Schwimmer des Teams, die Aufgabe, das Tempo vorzugeben und den anderen Jungs ordentlich Wasserschatten zu geben. Dies setzte Jonas super um, sodass alle das Tempo halten konnten und wir nach einer respektablen Zeit aus dem Wasser stiegen.
Vollgas aufs Rad zeigte sich schnell, dass Lukas und Markus deutlich mehr Druck auf den Pedalen hatten, als der Rest des Teams. Das homogene Durchwechseln wurde ein paar Mal unterbrochen, bis schließlich auch kurze Lücken aufgingen. Obwohl wir einige Sekunden verloren, reichte es dennoch zur 4. Radzeit des Tages.

Das hohe Tempo auf dem Rad hatte dann größere Auswirkungen auf die Laufzeit. Lukas konnte leider, aufgrund von Seitenstechen zu Beginn des Laufparts, nicht das Tempo der Gruppe mitgehen. Marvin, Jonas und Christian, die bereits auf dem Rad an ihre Grenzen gingen sowie Markus holten das Maximum beim Laufen raus und konnten die Top6-Platzierung ins Ziel bringen.

Alles in Allem sind wir mit dem Ergebnis zum Einstieg in die neue Saison sehr zufrieden.
Nächstes Jahr gibt es eine neue Chance im Kampf um das Podest – mit verbesserter Laufperformance!

 

Die Stimmen zum Sonntag:



Jonas:
Also das Schwimmen verlief super so wie ich es mir vorgestellt habe. Ich hätte noch schneller schwimmen können, wollte es dann aber für die etwas schwächeren Schwimmer auch nicht zu schnell gestalten und mit der 3. Schwimmzeit sind wir ja super aus dem Wasser gekommen. Radfahren war für mich sehr hart, da weiß ich, dass ich noch mehr auf dem Rad trainieren muss. Beim Laufen hatte ich in der ersten Runde auch erstmal zu tun, meinen Rhythmus zu finden, aber in der zweiten Runde habe ich mich viel stärker gefühlt. Alles in allem war es eine gelungene Teamleistung 👍und es macht immer wieder Spaß mit euch zu starten 😉“

 


Lukas:
„Schwimmen lief ziemlich optimal, dank der konstanten und rücksichtsvollen Tempoarbeit von Jonas spricht der dritte Rang in der Einzeldisziplin für sich. Mit einem schnellen Wechsel ging es auf Rad. Da lief es gut, aber nicht sehr gut. Mit Sicherheit können da bis zu 30s ohne große Anstrengung gespart werden, durch etwas mehr Homogenität in der Gruppenfahrdynamik. Nach dem unkomplizierten und zügigen Wechsel vom Rad auf Lauf (den schnellsten Wechsel hatte der Ironman 😉) kam unsere schwächste Disziplin. Dort sehe ich die größten Reserven in puncto Zeitersparnis für die nächsten Jahre, vor allem auch bei mir selbst. Beim nächsten Mal lasse ich mir vor dem Wettkampf das Zwerchfell massieren 😂😜 Aber insgesamt können wir denke ich zufrieden sein. Der Saisoneinstieg ist gemacht und die nächsten Rennen stehen ja schon bereit. Allein wenn man sieht, mit welcher Entourage beispielsweise die Hallenser erscheinen, zeigt, dass wir aus unseren Möglichkeiten sehr viel herausgeholt haben. Meiner Meinung nach haben wir den Triathlonverein Dresden damit auch gut nach außen hin präsentiert. Bei uns zählt das Team eben mehr als einzelne Leader. Leider ist mit Justus auch der nominell stärkste Kurzdistanzler vor dem Wettkampf ausgefallen, sodass wir Christian dankbar sein können, dass er kurzfristig eingesprungen ist. Schlussendlich sind wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gut in die Saison gestartet. Es war ein super Wochenende, welches mit sehr viel Spaß auch Lust auf mehr macht!“

 


Markus:
„Schwimmen war...richtig gut. Jonas hat vorn einen prima Job gemacht. Das zeigt auch die 3.schnellste Zeit.
Wechsel war...ok. Der Erste ging flott. Beim Zweiten haben wir sicher ein paar Sekunden liegen lassen (schon in der Anfahrt zur Wechselzone).
Rad war...auch noch ok. Wir sind gut losgekommen, hatten dann aber schon recht früh Probleme zusammen zu bleiben. 20-30sek. schneller sind da sicher möglich.
Laufen war...unsere schwächste Disziplin. Da können wir, so denke ich, beim nächsten Mal am meisten Zeit herausholen. 
Alles in allem zufrieden/nicht zufrieden...auf jeden Fall zufrieden. Jeder hat gekämpft und das Team war ein Team
😉“

 


Christian J.:
„Der Teamwettkampf in Gütersloh sollte für mich der allererste Ligawettkampf sein. Vier Tage vor dem Rennen fiel jemand aus der Ursprungsbesetzung aus und ich rückte nach. Mir war bewusst, dass es mit den zwei Radraketen Markus und Lukas bei der zweiten Disziplin ordentlich zur Sache gehen würde...
Als ob ich es gewusst hä
tte, bestellte ich mir am Anfang der Woche meine ersten Triathlon-Radschuhe, die glücklicherweise schon am Donnerstag geliefert wurden. So konnte mir Marvin noch am Freitagabend alle Tricks und Kniffe, die es bei einem schnellen Wechsel zu beachten gibt, beim Wechseltraining im Großen Garten zeigen.
Nach der Taktikbesprechung am Samstagabend stand der Plan fest, alle Fragen waren beantwortet und der Wettkampf konnte kommen. Das Schwimmen lief ziemlich rund: Jonas durfte an erster Position etwas mehr investieren und konnte das Tempo sehr homogen durchschwimmen. Keiner musste Anschlag schwimmen und so konnten wir den langen Weg in die Wechselzone mit zü
gigem Schritt absolvieren. Der erste Wechsel verlief zu meinem Erstaunen sehr flüssig. Auf dem Rad wurde es für mich dann - wie erwartet - richtig hart. Die ersten 10km konnte ich wenigstens kurz vorn im Wind fahren ohne das Tempo zumindest stark zu senken. Der Windschatten half leider nur wenig, um etwas zur Ruhe zu kommen, sodass es für mich auf der zweiten Runde nicht mehr machbar war, vorn zu fahren. Dank der starken Performance der anderen konnte das Tempo gehalten werden. Auch beim Wechsel zum Lauf gab es keine Probleme. Die 20km Rad haben richtig geschlaucht, wodurch sich meine Beine von Anfang an beim Laufen sehr schwer anfühlten. Aber was wäre denn ein Triathlon ohne Quälerei...!? Zum Glück wurden meine Beine nicht noch schwerer, manchmal sogar leichter durch den Schub von Markus. Kompakt als Gruppe konnten wir nach reichlich 57min ins Ziel einlaufen. Am Ende waren alle ganz zufrieden, dass alles recht flüssig geklappt hat und ein sechster Platz rausgesprungen ist. Wir schauen gespannt auf die kommenden Rennen...“

 


Marvin:
„Team-Wettkampf – das geilste Rennen der 2. Bundesliga. Da wollte ich unbedingt wieder dabei sein. Nachdem ich dann in der Rennwoche noch krank wurde und Donnerstag mit sehr starken Halsschmerzen aufstand, dachte ich nicht, dass ich am Sonntag das Ding voll durchziehen könnte. Sonntagmorgen sah die Situation jedoch schon wieder deutlich besser aus und es half ja sowieso nichts, wir hatten keinen Ersatz.
Ausgerechnet das Schwimmen sollte heute der entspannteste Teil des Rennens werden. Dieses Vergnügen hatte ich selten in der 2. Bundesliga. Dass das angenehme Tempo dann noch die 3. Schwimmzeit bedeuten würde, hätte ich auch nicht gedacht. Jonas hat einen guten Job gemacht! Auf dem Rad zeigte sich schnell, dass ich heute eher wenig zu einem schnellen Radsplit beitragen würde. Bloß gut, hatte ich die beiden Radraketen Lukas und Markus eingepackt. Trotz der nicht ganz optimalen Fahrt kann sich die Radzeit sehen lassen. Beim Laufen war ich zwar nicht das schwächste Glied, dennoch waren die Beine sehr schwer und viel schneller hätte ich vermutlich am Ende auch nicht laufen können.
Besonders Christian hat sich in seinem ersten Ligawettkampf super geschlagen, sodass wir uns wieder unter den besten Teams der 2. Liga einordnen konnten. Das lässt mich positiv auf die nächsten Rennen schauen.“

 

Hier noch der Link zu den >>>Ergebnissen<<<

 

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