Triathlonverein Dresden e.V.

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Landesliga Koberbachtal

Am 28.06.2015 fand der 3. Wettkampf der Landesliga beim Koberbachtal-Triathlon statt.

Diesmal musste durch eine Überschneidung mit der Regionalliga mit Privat-Autos angereist werden. Um 07:00 Uhr ging es am Neustädter Bahnhof los, mit Zwischenstopp in Chemnitz um noch einen weiteren Athleten einzusammeln. Kurz vor 09:00 Uhr waren wir dann am Wettkampfort um unsere Startunterlagen abzuholen und einzuchecken.

Das Wetter verhies schon Tage davor und auch bei der Hinfahrt nichts Gutes. Es regnete immer wieder aber die Temperaturen waren zumindest angenehm. Der Regen an sich wäre auch nicht das Problem, allerdings gibt es auf der Radstrecke eine sehr unangehme Abfahrt im Wald auf Gittersteinen, die gerade im Kurvenbereich mit Pflanzen / Moos bewachsen sind. Zum Glück blieb es größtenteils trocken, bzw. der Regen setzte erst nach der Radstrecke richtig ein.

Um 10:00 Uhr sollte der Startschuß sein. Zuvor wieder die übliche Wettkampfeinweisung. Die Schwimmstrecke war diesmal eine große 1.500m-Runde und nicht, wie die Jahre zuvor, 2 Runden mit Landgang. Der Start lag allerdings ungünstig. Alle mussten sich am Strand aufreihen um dann schräg zwischen einer Bojenkette durchzuschwimmen um anschließend noch eine Kurve auf die 1. Boje zu schlagen (siehe unten). Aufgrund des ungünstigen Winkels bedeutete dies, das sich nach wenigen Metern das gesamte Feld durch einen schmalen Spalt quetschen musste.

So hing ich diesmal auch länger als sonst in einem größeren Pulk fest. Ich konnte die Schwimmer vor mir nicht überholen, da auch an beiden Seiten Athleten mit derselben Geschwindigkeit unterwegs waren. So konnte ich mich nur ein Stück zurückfallen lassen um vorbei zu kommen. Nachdem dieses Spiel die ersten 500m bis zur 1. Boje andauerte, konnte ich mich danach frei schwimmen und mein Tempo machen. Im weiteren Verlauf ereignislos habe ich das Wasser nach ca. 28 Minuten verlassen.

Der Wechsel auf's Rad ging schnell von statten und es ging auf die Radstrecke, die dem Profil der letzten 2 Jahre entsprach. Vor mir kämpften 2 Athleten mit dem Einstieg in die Radschuhe und hätten sich dabei beinahe noch tuschiert. Bei mir klappte es ganz gut, so dass ich die Beiden danach hinter mir lassen konnte. Zuerst schlängelte sich die Strecke raus aus dem Koberbachtal auf einen Rundkurs der für die olympische Distanz 2 Mal zu durchfahren war. Der Wind war von seiner Intenstität in Ordnung und blies auf dem oberen, auf freiem Feld liegenden Teilstück von hinten, so dass es recht angenehm zu fahren war.

Anschließend folgte das "Angststück" auf dem Gitterpflaster abwärts durch den Wald. Da sich der Regen zum Glück zurück hielt, war auch das kein größeres Problem, da im schwierigen Kurvenbereich die Strecke noch trocken war. Am Ende der 2. Runde musste noch ca. 1km auf der 3. Runde bis zum Wendepunkt gefahren werden. Hier war ich dann auf dem Gegenstück recht erstaunt, dass noch ein paar Sportler des Vereins hinter mir waren, da ich bisher keinen gesehen hatte und so annahm, eher weit hinten zu sein. Zumindest war dies die Erfahrung der letzten Jahre. Nach knapp 1 Stunde war der Radteil auch überstanden.

Der 2. Wechsel verlief auch recht zügig, so dass es direkt rein in die "Grüne Hölle" gehen konnte, einem 6 km langen, crossigen Pfad entlang der Uferböschung. Gleich zu Beginn der Strecke, nach dem passieren der Koberbachtal-Staumauer, ging es erst mal eine steile Treppe nach oben. Hier machen es sich einige Helfer nochmal fies zur Aufgabe, verbal nochmal nachzutreten ;-) Das nachfolgende Stück ist das ein ständiges auf und ab über Wurzeln, Stock und Steine. Ins Laufen selbst habe ich gut rein gefunden, so dass es recht zügig voran ging.

Die Laufstrecke bot auch ein kurzes Stück Wendepunktstrecke um sich hier nochmal den Vereinskollegen die Klinke in die Hand zu drücken. Nach KM 6 war die grüne Hölle überstanden und der Weg führte nach einem kurzen Anstieg auf der Straße e, am See entlang, zurück zum Ziel. Zu diesem Zeitpunkt hatte ich nur eine Person vor mir und hinter mir war lange Zeit nichts. So habe ich mich auf meinen Vordermann konzentriert, auf den ich langsam auflaufen konnte. Nach etwa 2 km blieb der Abstand mit ca. 200 m allerdings konstant. 1 km vor dem Ziel habe ich mich nochmal umgedreht und musste erstaunt feststellen, das ein größere Pulk aufschloss, so dass ich nochmal ordentlich die Beine in die Hand nehmen musste.

Meine Platzierung konnte ich dann bis ins Ziel retten, dass ich nach 2h:16min als 43. im guten Mittelfeld erreichte.

Sportliche Grüße
Silvio Glöckner

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