Triathlonverein Dresden e.V.

Template_HP-0021.jpg

Mitteldistanz-Premiere von Tina beim KnappenMan XL

Das war˙s also – meine erste Mitteldistanz.

Schon Wahnsinn was aus einem Sportmuffel nach der Devise: „Sobald es anstrengend wird höre ich lieber auf“ in 3 Jahren werden kann.

Schwimmen lief super, endlich gelang mir die Adaption meiner Geschwindigkeit, welche ich auf kurzer Strecke habe, auch auf die lange Strecke. Als vierte Frau aus dem Wasser und mal bewusst gebummelt in der Wechselzone, um mir was anzuziehen und lieber zweimal zu schauen, ob ich alles habe. Bin schließlich ein Weilchen weg.

Auf dem Rad konnte ich gut anfahren und jede Runde sogar noch etwas zulegen. Meine noch kalten Füße, die nasse Hose und mein von Beginn an couragiertes Trinken machten meiner Blase etwas zu schaffen, so dass ich 2 Stopps mehr einlegte als mir lieb war. Vor dem Start wurde ich von Christian auf die im Boden eingelassen Poller auf der Radrunde hingewiesen – den ersten habe ich auch gleich ordentlich mitgenommen und durfte dann meine Flasche von der Straße aufsammeln.

Nach einem zweiten ruhigen Wechsel mit Fotoshooting ging es auf zu meinem ersten Halbmarathon. Die ersten 7 km vergingen wie im Flug – es war viel los auf der Strecke und Robin lenkte von den eigenen Problemen ab ;) Nach den ersten 10,5km leerte sich die Strecke und mein Tank.  „Quäl dich durch“ gab Jule mir mit auf den Weg und sie sollte Recht haben. Ich hangelte mich von Verpflegungstelle zu Verpflegungstelle und versuchte meine untere Körperhälfte zu ignorieren. Ich wusste, dass es weh tun wird, aber auf den letzten einsamen 5 km am Dreiweibener See erreichte das Wort Schmerz eine neue Dimension, aber brachte auch die Erkenntnis, dass er nur eine Grenze ist, die es sich lohnt zu übertreten bzw. auszudehnen.

Im Zielkanal wartete mein Mann mit einem selbstgepflückten Blumenstrauß (so eine Mitteldistanz kann als Zuschauer wohl etwas zäh werden) und kaputt aber glücklich lief ich nach 5:48:29 h ins Ziel.

DANKE an Eric der meine Launen in der Vorbereitung ertragen musste und tapfer an der Strecke ausgeharrt hat, DANKE an alle die mir im Vorfeld und auf der Strecke Mut zugesprochen haben und mich angefeuert haben, DANKE an Sophia für die Bilder und DANKE an die Helfer auf der Strecke.

Und so wurde Tina aus dem Stand AK 3. und Sachsenmeisterin AK 1. auf der Mitteldistanz.

Links: Ergebnisse und Bilder

Radtraining

Sponsoren