Triathlonverein Dresden e.V.

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240 km bei der 6. Panoramatour Sächsische Schweiz

Am Samstag ging es mit Jana Clement, Sylvia Mucke, Katrin Jeschke, Christian Schröter und René Jordan zur 6. Panoramatour Sächsische Schweiz.

Auf dem Programm stand die 100km-Radtourenfahrt von Hinterhermsdorf, teils auf der linken Elbseite bis Bahra und teils auf der rechten Elbseite über Stolpen zurück. Überquert wurde die Elbe dazu jeweils in Bad Schandau.

Da wir Triathleten ja ein bisschen verrückt sind, wurde die Tour in ein Gesamtprogramm mit An- und Abfahrt per Rad von Dresden kombiniert. Bei mir kamen so, als der mit der längsten An- und Abreise, 240 km zusammen. Die RTF diente dabei vor allem als Verpflegungsmöglichkeit um nicht so viel mitschleppen zu müssen.

Da der offizielle Tourstart bei um 9 Uhr lag, bin ich um 6 Uhr in Radebeul gestartet. Gegen 06:15 Uhr habe ich Katrin an der Molebrücke in Mickten und später gegen 06:30 Uhr Jana, Sylvia und Christian an der Waldschlößchenbrücke eingesammelt . So ging es dann die restlichen 50 km gemächlich weiter über Stolpen, Neustadt und Sebnitz nach Hinterhermsdorf. René hatte es vorgezogen noch ein paar Minuten länger zu schlafen und direkt mit dem Auto hinzukommen.

Kurz vor 9 Uhr sind wir dann relativ entspannt in Hinterhermsdorf angekommen. Nach der Anmeldung wurde sich noch kurz auf dem bereit stehenden Buffet aus belegten Broten und Müsli bedient, um die bereits verbrauchten Kalorien wieder aufzufüllen. Mittlerweile ist auch der offizielle Startschuss gefallen, aber wir hatten uns trotzdem noch etwas Zeit gelassen "aufzufuttern", da eine RTF ja kein Wettkampf ist.

Kurz nach 9 Uhr ging es dann auf die Strecke durch das Kirnitzschtal zunächst bis Bad Schandau zum 2. (Frühstücks-)Verpflegungspunkt. Ich war ein bisschen hinterhergefahren, weil ich nochmal das "stille Örtchen" aufsuchen musste. Leider stellten wir unterwegs fest, dass die Tour im Gegensatz zu den Vorjahren nicht mit Pfeilen markiert war. So sind wir in Bad Schandau, als ich die vorauseilende Gruppe wieder eingeholt hatte, erst mal am 2. Kontrollpunkt vorbeigefahren und mussten so wieder ein Stück zurück.

Am Verpflegungspunkt herrschte ein großes Gedränge, da dort auch der Startort der Läufe war, die auch i. R. der Panoramatour stattfanden. Dadurch und aufgrund der Tatsache dass wir später gestartet waren, war das Buffet mittlerweile etwas spärlich. Also ging es nach kurzer Zeit gleich weiter über die Elbe Richtung Krippen und von dort dann ins "Gebirge" über Cunnersdorf nach Bahra. Ab Cunnerdorf führt die Strecke über einen asphaltierten Waldweg der als Ausgleich für die bisherigen Enttäuschungen (keine Pfeile und spärliches 2. Buffet) recht gut entschädigen konnte.

Und, oh Wunder, ab diesem Waldstück sind dann tatsächlich einige brauchbare Streckenmarkierungen aufgetaucht, deren Wert Jana mit 1 Euro pro Schild bezifferte um das üppige Startgeld von 25 Euro wieder rein zu bekommen. Nach einigen Pfeilen stand schon zu befürchten, dass Jana draufzahlen müsste, aber glücklicherweise war es vor Bad Schandau nach ca. 15 Schildern schon wieder vorbei.

Den Rest des Startgeldes musste also die Verpflegung wieder reinholen. Dies konnte der 3. Verpflegungspunkt in Bahra annähernd einfahren. Dieser wurde, wie auch in den letzten Jahren, von einem freundlichen Restaurantbetreiber vom Gasthof Bahra geführt, der sich sehr fürsorglich um die RTF-Teilnehmer kümmerte. So gab es leckere Gulaschsuppe, allerlei Süssigkeiten (mit Mozartkugeln) und Gels um die letzten 50 km zu überstehen.

Nach einer gemütlichen Mittagspause ging es dann weiter Richtung Königstein. Dort haben wir dann Sylvia und Katrin, die wieder zurück nach Dresden geradelt sind, verabschiedet und der Rest ist rechts, einem knallharten Anstieg folgend, weiter Richtung Gohrisch gefahren, nur um auf der anderen Seite wieder nach Bad Schandau abzusteigen. Es folgten noch Rathmannsdorf, Porschdorf, Kohlmühle, Altendorf, Mittelndorf, Lichtenhain und Sebnitz auf dem Rückweg nach Hinterhermsdorf. Auch hier gab es wieder ein paar schöne Abschnitte durch die Wälder der Sächsischen Schweiz. Vor dem Abschluss der Tour mussten natürlich nochmal 2 harte Anstiege bewältigt werden.

In Hinterhermsdorf gab es dann die Finishermedallien, Urkunden und etwas Wasser, da ein Großteil der Zielverpflegung leider bereits vertilgt worden war. Zum Glück gab es auch noch einen "Erdinger Alkoholfrei"-Stand. Als Fazit muss man sagen, dass die Tour selbst wieder landschaftlich sehr schön war, aber gerade die fehlende Streckenmarkierung (auch wenn es im Internet wohl angekündigt war) und das spärliche Buffet die 25 Euro Startgeld doch etwas happig erscheinen lassen. Schade war außerdem, dass es keine 150er-Tour mehr gab und auch ein Starten ab Pirna nicht mehr möglich war. Hier hat der Veranstalter, der u. a. auch den Spreewaldmarathon und die "Lausitzer Seenland"-Touren ausrichtet, mit dem ich in den letzten Jahren eigentlich sehr zufrieden war, leider spürbar nachgelassen. Ich hoffe, dass sich dieser Trend nicht fortsetzt.

Mit unserem "Ross" sind dann Jana und ich, Christian hat wiederum das Automobil vorgezogen, über das Kirnitzschtal und den Elberadweg zurück nach Dresden geradelt. In Pirna gab es noch einen Zwischenstopp beim "Softeis-Dealer". Nach etwa 12 h (mit Pause), 240 km und 2.500 hm bin ich dann wieder in Radebeul angekommen und musste erst mal schlafen. Alles in Allem war es eine sehr schöne Tour und, der Begleitung sei Dank, auch recht kurzweilig.

Sportliche Grüße
Silvio

 

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