Triathlonverein Dresden e.V.

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30. Jubiläum des Senftenberger Triathlon

Der Sommer 2015 ist ein herrlicher Sommer. Endlich wieder wochenlange Hitze, Schwüle und kurze Wolkenbrüche. Nur heute ist es kalt und dunkel.

Der Wind fegt über den Senftenberger See und legt ihn in dunkle bedrohliche Wellen. Ich freute mich, dass ich eine Jacke und meinen Neo eingepackt hatte.  Neo? Wie, Neo? Es ist doch Sommer – also nix Neo! Die Kampfrichter verbreiteten mit einem Grinsen im Gesicht, dass das Wasser 25 Grad Celsius hat und es nur kalt aussehen würde. Mir schockgefrohr mein Lächeln ;) Der Senftenberger Triathlon ist ein Sprint-Triathlon. Also die Seite des Tri, die mir sportlich gesehen  nicht so lieg. Ein Tri, der einfach nur weh tut und schneller vorbei ist als man sich drauf vorbereitet hat. Das Timing muss also stimmen und jeder Handgriff sitzen, denn jede Sekunde zählt.

Ich platzierte mein rosa Trek im Wechselgarten, schlüpfte in meinen hellblauen Einteiler und schaute mich um. Trotz nagelneuer Großveranstaltung in Dresden, sah ich bekannte Gesichter und ein olympischer Star wurde angekündigt: Maik Petzold hat sich kurzentschlossen den letzten freien Platz der Nachmeldung gesichert. Und auf einmal schien die Sonne zaghaft durch kleine Wolkenlücken.

SCHWIMMSTART
Nach kurzem frostigen Einschwimmen zitterten wir uns am Ufer „warm“ bis der erlösende Startschuß fiel. Ab rein ins Geprügel. Och, wie habe ich das vermisst: Ellenbogen, Unterarme, Fersen und Wasser in der Brille – Ich nahm sie alle mit! Spätestens nach der Linkskurve um die erste Boje, spürte jeder die Auswirkungen des Wetters. Schwimmen gegen Wellen ist eigentlich ein Heidenspaß bis zu dem Zeitpunkt, wo man Atmen will und eine Welle über einen rüberschwappt. Und schon hieß es raus aus dem Wasser die Treppe hoch nach rechts.

RADELN
Der Senftenberger Aufstieg hat es in sich. Gefühlte km lang das Rad über stoppeligen Rasen schieben, um dann in einem Balanceakt auf groben Kopfsteinpflaster aufs Rad zu springen. Wer das schafft, hat 4 Radrunden mit einem nicht zu vernachlässigen Anstieg vor sich. Ich kam auf Platz 6 aus dem Wasser. Meine Taktik? Treten! Einfach nur drauf los und es brachte mich auf Platz 3.

LAUFEN
Es gab eine Zeit, da war Schwimmen meine schlechteste Disziplin. Dies änderte sich seit diesem Winter und nun scheint es das Laufen zu werden. Laufend, nicht nachdenkend und sich über jedes freundliche Lächeln der entgegenkommenden Läufer freuend gab ich Gas. Immer wohlwissend, dass die Damenjugend mir im Nacken sitzt. Jeder einander respektierend und jeder mit einem netten Gruß auf den Lippen überholte sie mich und nahm mir ganze 24 Sekunden ab. Jede Sekunde zählt eben! ;)

Ich finishte mit 1h 16min. über die ich mich riesig freute. Michael Grahl schaffte es auf den 6. Platz, Dirk Bauer belegte den 26. Platz. Virginie Garten mit René Grunert und Marko Rex belegten den 2. Platz der Teamstaffel.

Ich mag den Senftenberger Triathlon sehr. Er ist ein mit viel Hingabe gepflegter und organisierter Wettkampf, den es hoffentlich noch weitere 30 Jahre geben wird. Und es gibt immer so leckeren Likör für die ersten 6 Platzierten ;)

 

Auf ein nächstes Mal!

Sportlichst, eure Jana

Ergebnisse

Radtraining

Resultate

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