Triathlonverein Dresden e.V.

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16. Morgenpost Dresden Marathon

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Athlet und Wasserträger, 2 Seiten einer Medallie, hier ein Bericht vom Morgenpost Dresden Marathon aus beiden Perspektiven.

Nachdem es läuferisch dieses Jahr nicht so lief wie erwartet musste noch ein positiver Schlusspunkt hinter die Saison gesetzt werden. Zwar konnte ich mit einem 2. Platz AK beim Radebeuler Wintercross noch Akzente setzten war es beim Windberglauf wieder vorbei. Hier lief ich mit starken Fußschmerzen, die sich später als Senk- / Spreizfuß herausstellen, ins Ziel ein. Die Schmerzen sollten erst nach einigen Monaten wieder abklingen, außerdem waren von nun an Schuheinlagen Pflicht.

Beim 1. Ligastart 2015 in Rackwitz musste ich nach dem Rad aussteigen und bei meiner 1. Mitteldistanz in Moritzburg war auch nur durchkommen angesagt. Aufwärts ging es dann bei. Knappenmaan mit einem 2. Platz AK auf der olympischen Distanz und einem guten Lauf beim Ironman 70.3 Rügen.

So motiviert sollte es beim Morgenpost Marathon über die Halbmarathon-Strecke um eine neue Bestzeit gehen. Im Vorjahr habe ich die 1h:30m beim OEM noch um 17s verpasst. Das sollte nun anders werden. Mit einem entsprechenden Trainingsplan von triathlon training habe ich mich die 4 Wochen nach Rügen akribisch vorbereitet.

Sonntag früh ging es dann bei schönstem Sonnenwetter mit der Straßenbahn zum Startbereich. Während im Vorjahr noch lange Kleidung angesagt war, ging es diesmal mit Shorts und ärmellosem Oberteil ins Rennen.

Vor meinem Start habe ich noch Sophia beim Zehntelmarathon über 4,2km abgegeben. Die letzten paar hundert Meter ihres Zieleinlaufs habe ich dann anfeuernt als Aufwärmprogramm genutzt. Sie hat hier eine gute Leistung abgeliefert.

10min vor meinem Start habe ich mich dann im Startblock eingereiht. Gestartet wurde diesmal, bei neuer Streckenführung, Richtug Postplatz. Mein Ziel war eine Zeit von 1h:28m oder eine Pace von 4:11min/km.

Pünktlich um 11:00 Uhr ging es dann los. Am Postplatz ging es nach links über ungeliebtes Kopfsteinpflaster über die Augustusbrücke und weiter zum Albertplatz. Dort über eine Schleife am Palaisplatz nochmal zum Albertplatz und anschließend durchs Kneipenviertel der äußeren Neustadt. Leider gab es hier kein Bier sondern nur einen Schnelldurchlauf. Hier würde ich dann von Tina angefeuert.

Mit sehr gutem Gefühl in den Beinen und einer Pace von knapp unter 4:00min/km ging es dann weiter Richtung Waldschlößchenbrücke. Nachdem das schützende Häusermeer der Neustadt hinter mir lag schlug die Hitze auf dem Weg zum großen Garten ordentlich zu, war aber noch einigermaßen erträglich. Hinter der bekannten Schleife durch den großen Garten folgte dann an der gläsernen Manufaktur der Verpflegungsstand des TV. Aufgrund der veränderten Streckenführung diesmal also etwas später als im Vorjahr. Natürlich könnte ich mir hier einer breiten Anfeuerung sicher sein.

Kurz dahinter wurde dann der Lauf auf den letzten Kilometern allerdings zunehmend schwerer. Die Pace sackte auf 4:20min/km ab. Zum einen lag dies sicher von meiner bisher doch etwas zu optimistischen Geschwindigkeit, zum anderen konnte ich aber auch durch meine Fußprobleme in der Saison nicht so viele längere Trainings absolvieren.

Mit viel Qual und Hitze konnte ich dann doch noch kurz vor Schluß ein paar Körner mobilisieren und bin mit einer respektablen 1h:26m:59s unter meiner geplanten Zielzeit als 10. meiner AK ins Ziel einlaufen. Super glücklich und frisch geduscht ging es dann noch zum Verpflegungsstand des TV um die letzten Marathonläufer mit frischem Wasser zu versorgen.

Sportliche Grüße
Silvio

Weitere Ergebnisse:

Marathon
Andreas Koch, 32. AKM35, 03:20:19

Halbmarathon
Fjodor Arndt, 48. AKMH, 01:30:48
Silvio Glöckner, 10. AKM35, 01:26:59
Frank Urbitsch, 187. AKM45, 01:53:52
Holm Grosse, 2. AKM50, 01:21:44

10km
Steve Hellmann, 11. AKM30, 00:39:45
Jörg Miklitza, 14. AKM40, 00:42:12
Dr. Peter Scholz, 4. AKM70, 00:54:25http://triathlon-dresden.de/
Matthias Wagner, 19 AKM30, 00:41:00
Marvin Wetzk, 8. AKMH, 00:34:15

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