Triathlonverein Dresden e.V.

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Großes Ereignis im Zwergstaat

Für die Absage des Moritzburger Wettkampfes suchten Roland und ich einen Ausgleich... 

Eine Halbdistanz sollte es schon sein. Zur Auswahl standen zwei Wettkämpfe unter dem Label Challenge sowie ein Wettkampf unter der Marke Ironman.

Der Letztere passte in unseren recht festgelegten Zeitplan am Besten:

IM 70.3 in Andorra. Es ist ein Neulingswerk der Ironman-Maschinerie.

Google hatten wird nach Strecke und Sonstigem gefragt. Somit erfuhren wir, dass wir mit dem Auto über rund 2000 km in den größten Kleinstaat (30 x 50 km), in die höchstgelegenen Hauptstadt (1000 Hm) von Europa zu fahren hatten. Dort angekommen, ist man nicht in der EU. Zwar gibt es den Euro, jedoch meldete sich mein Provider mit horrenden Gebühren an. Der Kleinstaat liegt in einem Hochtal der Pyrenäen zwischen Spanien und Frankreich.


Er wird von zwei Personen regiert, dem französischen Präsidenten sowie dem führenden Bischof der spanischen katholischen Kirche. Die drei Amtssprachen sind Französisch, Spanisch sowie Katalanisch.

Die Registrierung unseres Zeltplatzes wurde strikt Katalanisch beantwortet. 
 



Nun, dort am Freitagvormittag angekommen, war es warm und windig. Kaum stand unser Zelt, fuhren wir die Radstrecke mit dem Auto ab, schauten uns den See zum Schwimmen an und registrierten uns für den Wettkampf.

Beim Begutachten der Schwimmstrecke und des Radwechselplatzes, liefen wir über bereits komplett verlegten roten Flies.

Bemerkten, dass der Schwimmstart von einem Ponton ausging und dass alle Laufstrecken im Wechselgarten (Wiese), mit Schotter/Erde eingeebnet worden waren. 
 


Am Vortag des Rennens wurde das Rad eingecheckt, alle Wettkampfsachen sortiert und vorbereitend zurecht gelegt für ein ziemlich zeitiges Aufstehen, um 3.30 Uhr.

Busse standen bereit und wir fuhren zu dem auf 1500 Hm gelegenen See, in dem zwei Runden zu schwimmen waren. 

Roland flüsterte mir noch zu, er hätte gehört, dass es einen Landgang geben sollte. Ich ordnete mich ganz frech ziemlich vorn ein…für eine Schwimmzeit von ca. 20-25 min. Schwimmstart einzeln, alle 2 s. Landgang war und das zweimal. Das Wasser war kalt und lag bei 16° C. Ich, eher als ein schlechter Schwimmer unterwegs, hatte keine besondere Zeit erwartet. Kaum auf dem Rad, fuhr ich rund 7 km bergab. Dann folgte, was soll ich sagen, bergauf. Mit dem Auto die Strecke vorher abgefahren, hatten Roland und ich noch großspurig überlegt, mit welchem Tempo wir die Höhenmeter bewältigen könnten. Tja, wie immer, es kommt anders. Breite Straßen minimieren optisch die Steigung durch ihre Breite. Eine schmale Straße, die später auf den in rund 2000 hm liegenden Pass führte, fuhr sich wesentlich leichter.

 

 

Wieder bergab, gab es einige kleine Hügel und danach einen langen Tunnel. Dieser wurde dreimal befahren. Da alle Technik im Tunnel ausstieg, wusste ich nicht wie lang dieser war. Kurzum: das gleiche noch einmal, 2. Runde. Diese fuhr ich bewusst auf Zeit und kontrollierte permanent meine Uhr. Für den anstehenden Lauf in Andorra la Vella, hatte ich noch reichlich 2 Stunden Zeit. 


Je älter umso langsamer, so kam es mir vor. Sehr warm, jede leichte Steigung war schwer zu laufen…als hätte man Magneten an den Füßen. Das Publikum an der Strecke in der Nähe des Zieleinlaufes war faszinierend. Auf der letzten Runde von vier Runden hatte ich Roland getroffen. Er hatte bereits gefinisht. Schon wieder hatte er die Familienwertung gewonnen! Ich rechnete mit der übrig gebliebenen Zeit.

Es war nicht mehr viel und mir wurde klar, dass die 8-Stundenmarke nicht zu halten war. Ich lief mit 8.10 h ins Ziel ein.

 

 

Nun denn, Roland rückte später meine Zeit richtig ins Licht. Gewertet wurden alle mit einer Zeit bis 8.30 h. Alle anderen hatten bis zu 10 h die Möglichkeit, ohne Wertung, eine Medaille und ein T-Shirt zu bekommen. Diese Lösung fand ich gut, denn hinter mir waren noch einige Frauen und Männer unterwegs. Aber ich denke, die meisten Teilnehmer wussten schon, was sie auf der Radstrecke mit rund 2000 Hm erwartete.

Nun kann ich es verraten, es gab 2 Teilnehmerinnen in meiner AK. Wie schon gesagt, Roland gewann die Familienwertung und ich gewann den 1. Platz in der AK und einen Slot für die WM, Mitte September 2021 in Utah, USA. 

Roland oder auch Vera hätte mich nicht begleiten können. Martin K. gefragt…er schickte mir später einen Link über die Einreisebestimmungen der USA. Seit Januar steht u.a. für den Schengenraum ein Einreiseverbot in die USA. Das Protokoll wird aller 30 Tage unverändert aktualisiert. Was im Januar zutraf, trifft auch im Sommer zu?…das sieht komisch aus. Und somit habe ich schweren Herzens den Slot abgelehnt…und fliege irgendwann mal mit Roland und dem Radel im Gepäck nach Utah. Vielen Dank an Martin…

 

Herzliche Grüße Antje

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