Triathlonverein Dresden e.V.

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Rennbericht Erkner – 2. Bundesliga Nord Männer

Nachdem die Saison 2020 mit einem Zwift-Rennen und einem dezentralen SwimRun einen anderen Verlauf genommen hatte, als zu Beginn des Jahres erwartet, fand am 13. September 2020 doch noch ein Triathlon für die 2. Bundesliga Nord statt.

Aufgrund der sehr kurzfristigen Bekanntgabe des Rennens war es jedoch schwieriger als erwartet eine Mannschaft an den Start zu stellen. Glücklicherweise war mit Michael Grahl und Christian Pfeifer jedoch auf zwei alte Hasen verlass. Weiter vervollständigt wurde das Team durch Finn Eschler, der mit dem Rennen in Erkner sein Debut in der Bundesliga feiern durfte, und meine Wenigkeit (Björn). Mit dieser Aufstellung hatten wir sowohl den Ältesten als auch den Jüngsten Starter des Feldes im Team. Wie es uns ergangen ist und ob wir trotz langer Zeit ohne Triathlon Wettkämpfe noch schnell unterwegs sein können, das lest ihr hier:

Der erste und einzige Triathlon der 2. Bundesliga fand dieses Jahr im Rahmen des Stadler Erkner Triathlons in der Nähe von Berlin statt. Bei dieser Gelegenheit kam auch direkt der der neue Vereinstransporter zu seinem ersten Einsatz. So kamen wir alle gemeinsam sicher und entspannt zum Wettkampfort und wieder zurück. Aufgrund der örtlichen Begebenheiten und der Auflagen war das Wettkampfformat leicht anders als üblich für ein Bundesligarennen, was aus meiner Sicht aber eine willkommene Abwechslung war: 700m Schwimmen, 28km Radfahren mit Windschattenverbot (aber dennoch nur auf Rennrädern) und 3,5km Laufen.

Gestartet wurde in 5 Wellen mit jeweils 30s Abstand. In jeder Welle startete je ein Athlet jedes Teams. Erwartungsgemäß war das Wasser mit September nicht mehr so warm, sodass wir im Neoprenanzug starten konnten. Ein Glück, da das Wasser auch sehr wellig und unruhig war, was das Schwimmen zusätzlich erschwerte. Dennoch kamen wir alle gut und ohne größere Probleme über die Schwimmstrecke. Die darauffolgende Radstrecke war etwas länger als sonst, was mir persönlich sehr entgegen kam.

Dank unseres Sponsors Sitec Systems, der die Bundesligateams mit einheitlichen Helmen von Abus ausgestattet hat, konnten wir erstmals mit einheitlichem Kopfschutz unterwegs sein. Nachdem ich in der letzten Welle gestartet war, hatte ich genügend Sportler vor mir auf dem Rad, um nun eine Aufholjagd zu starten. Dank des neuen Helms, einer kurzfristigen Anpassung des Rennrades und guter Beine ging der Plan voll auf. Ich konnte auf der Radstrecke zahlreiche Sportler überholen und freute mich am Ende des Tages über die 9. schnellste Radzeit. Da hat sich der Helm doch bereits bewährt!

Der abschließende Lauf war kurz und knackig. Gemeinsam mit zwei weiteren Sportlern anderer Teams lief ich einen Großteil der Strecke gemeinsam. Die direkte Konkurrenz hilft immer dabei sich zu pushen und motiviert gleichzeitig sich weiter durchzubeißen. Der Zieleinlauf ins Stadion war der gelungene Abschluss des Rennens. Auch Christian, Finn und Grahlo gaben bis zum Schluss alles und erreichten nacheinander das Ziel. Insgesamt konnten wir uns über Platz 26 (Björn), Platz 46 (Christian), Platz 59 (Grahlo) und Platz 60 (Finn) von insgesamt 70 Startern freuen. Als Team landeten wir damit auf Platz 14 in der Tageswertung, bei der es wie so oft denkbar knapp zuging.

Das Rennen in Erkner war trotz einer extrem kurzen Saison ein gelungener Abschluss. Es war schön wieder viele bekannte Gesichter zu sehen und sich im fairen Wettstreit zu messen. Hoffen wir auf eine Saison 2021 mit mehr Triathlon Wettkämpfen in gewohnter Art und Weise.

Sport frei, euer Björn

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