Triathlonverein Dresden e.V.

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Bundesliga-Teamwochenende

Endlich lässt es die momentane Corona-Situation wieder zu, dass man sich in größeren Gruppen treffen kann. Dies haben wir gleich am bisher wärmsten und sonnigsten Wochenende des Jahres (18.-20. Juni) für eine Versammlung der "Bundesligaherde" genutzt, um das kommende Bundesliga-Rennen in Potsdam vorzubereiten. Neben dem zweiten Rennen der 1. Bitburger 0,0% Triathlon Bundesliga startet hier nämlich auch unsere Männermannschaft in die neue Saison der 2. Bundesliga.

Ein kleines Elfchen zum Einstieg:

Triathlon

Leidenschaft ausleben

Sport der verbindet

Im Team niemals allein

Glück

Freitagnachmittag startete unser Teamwochenende bei flauschigen Temperaturen jenseits der 30°C mit einer zweistündigen Radtour in Richtung Moritzburg. Neben lockerem Kullern und viel Quatschen, stand das Sightseeing für unser neues Teammitglied Pauline Feußner aus Halle auf dem Plan. Nach der Fahrt verabredeten wir uns noch zu einem wohlverdienten Pizza-Date und konnten den Abend gemeinsam bei Martin ausklingen lassen. Sophie Fischer, deren Auto die warmen Temperaturen nicht so gut verträgt, war inzwischen auch dazu gestoßen. Abends konnten wir dann endlich wieder in größerer Runde zusammensitzen, quatschen und Quatsch machen. Wir haben viel gelacht, Schnüre wettessen veranstaltet und die abkühlende Abendluft genossen.

Auf dem Heimweg von Martin, haben Sebastian und ich gemerkt, dass Dresden an diesem Wochenende förmlich wiederbelebt wurde. Wir sind an einem Stadtpark vorbei gelaufen und hatten kurzzeitig das Gefühl, wir wären plötzlich auf Malle 😃 Überall leichtbekleidete angetrunkene Menschen, die das Leben genießen. Am Samstag standen drei Einheiten auf dem Plan: Der Morgen begann mit einem lockeren 11 km-Lauf am Prießnitzgrund entlang. Die Laufstrecke haben wir auf jeden Fall richtig gewählt, es war noch nicht so drückend warm und es wehte ein kleines, erfrischendes Lüftchen. Im Stadtpark haben wir dann eine Trinkwasserquelle gefunden, uns gestärkt und noch ein gemeinsames Lauf-ABC absolviert, bevor es dann zu Pauline und Marco zum Frühstück ging. Die Pause zwischen Frühstück und Schwimmen um 12 Uhr haben wir natürlich so sinnvoll wie möglich genutzt und das Triathlon-EM-Rennen der Juniorinnen in Kitzbühel geschaut. Mit ordentlich Motivation im Gepäck und gut gestärkt ging es im Anschluss einmal quer durch die Stadt zum gemeinsamen Schwimmen. Sophie und Simeon Schumann sind auch dazu gestoßen und somit waren wir vollständig. Seit letzter Woche ist das Schwimmen wieder für alle Vereinsmitglieder möglich und wir waren daher sehr viele. Toll zu sehen, wie es alle herbeigesehnt haben ihrer Leidenschaft wieder nachgehen zu können. Nach 3,7 km verließ ich das Becken und freute mich schon auf einen kleinen Mittagsschlaf. Dieser fiel leider sehr kurz aus (15 Minuten), da wir uns schon um 16 Uhr wieder zum Techniktraining auf dem Rad getroffen haben. In der brütenden Nachmittagshitze drehten wir unsere Runden auf dem Parkplatz, um für die technisch anspruchsvolle Strecke in Potsdam gewappnet zu sein. Wir konnten unsere Stärken und Schwächen erkennen und jeder weiß nun, woran noch zu arbeiten ist. Nach gefühlten 10 getrunkenen und 20 ausgeschwitzten Litern Wasser ging es dann erst einmal nach Hause. Aber der Tag sollte noch mit einem gemeinsamen Grillen ausklingen. Mein erstes Grillen dieses Jahr, herrlich 😊 Ich habe heute noch Andenken an diesen Abend, denn auch viiiiiiele Mücken haben sich unserem Grillabend angeschlossen… Erschöpft fielen mir um 0 Uhr die Augen zu. Sonntag wartete noch ein kleiner Höhepunkt auf uns. Das Wochenende krönte sich am Sonntag in einem Triple-Triathlon-Wettkampf im Naturbad in Pirna-Copitz. Wir haben versucht die kommende Belastung in Potsdam zu simulieren. Hier erwartet uns ein Supersprint als Prolog mit anschließender Supersprint-Verfolger-Staffel. Das klingt kompliziert 😃 Es warten also zwei Wettkämpfe innerhalb von vier Stunden auf uns. Vormittags wird der Wettkampf allein absolviert, nachmittags findet der Wettkampf in einem Staffelformat statt. Hierzu werden nähere Informationen im Rennbericht von Potsdam folgen 😉

Der Naturteich war gut besucht. An diesem heißen Wochenende war der See einfach die beste Alternative. Aber nicht nur Menschen, sondern auch metergroße Fische waren im See unterwegs. HORROR für mich, aber netterweise hat mich Pauline nett darauf hingewiesen, dass ich lieber nicht runter schauen sollte. Das habe ich natürlich nicht getan. Was heißt das für mich? Schneller schwimmen, um von den Ungetümen weg zukommen!

Wir haben die Wettkampfdauer mit 12-13 Minuten Belastung gut simuliert. Die drei kleinen Wettkämpfe fanden im Abstand von knapp 20 Minuten statt. Auch das Eintreten einer Zeitstrafe hat Martin bei einigen Athletinnen und Athleten simuliert. Sophie Fischer nutze die Möglichkeit direkt, um ihren bösen Blick zu üben und dann noch motivierter in die nächste Disziplin zu starten.

Nach dem harten Training am See sind wir in einer großen Gruppe wieder nach Dresden zurückgefahren und haben uns mit einem Eis belohnt, bevor jeder wieder den Heimweg angetreten hat. Zusammenfassend war es ein tolles, trainingsreiches Wochenende mit viel Spaß und vielen Freunden. Pauline F. hat schon vom See aus die Heimreise angetreten, da sie noch einen Zug erwischen musste. Sie ist jetzt in Österreich am Walchsee unterwegs, um bei der Aquathlon-EM zu starten. Wir drücken die Daumen und freuen uns auf das nächste Bundesliga-Rennen in Potsdam am 27.06.

Sportliche Grüße

Anna

Radtraining

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