Triathlonverein Dresden e.V.

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Trainingslager auf Malle - Die erste Zwischenbilanz!

Endlich war es wieder so weit - Dreikampfdiamanten werden in Dresden gepresst,
geschliffen werden sie aber im Trainingscamp!

Da unsere geliebte Trainingslagerimmobilie der vorangegangenen Jahre im Freiburger Umland die Preise derart angezogen hat, dass sich unsere Studentenfraktion kaum mehr als trockenes Brot und Wasser unterwegs hätte leisten können, fiel die Entscheidung dieses Jahr auf Alcudia, Mallorca. Die Anreise gestaltete sich weitestgehend problemlos. Lediglich Paulines selbstgezauberte Elektrolytmische schlug am Dresdner Flughafen auf Sprengstoff an. Schnell bildeten sich beim Rest der dreikampfaffinen Bande Schweißperlen auf der Stirn - wer sollte uns denn dann bei den langen Zweiradetappen die Berge hochziehen und die Arbeit im Wind verrichten? Ein Geschmackstest unter Polizeikontrolle löste die Sache auf. Erleichterung bei allen.


Für den Zeitvertreib auf der Insel hat uns El Presidente Jörg (alias Felix Magath des Triathlons) wieder ein derart hartes Trainingspaket geschnürt, dass auch ja keiner auf die Idee kommt noch randsportartlichere Sachen zu betreiben, wie zum Beispiel Curling oder Piloxing. Kaum in Alcudia angekommen, ging es deshalb direkt ins örtliche Schwimmbad. Zwei
Sprints, 50m Beinschlag und zwei Bahnen waren freigeräumt - der Auftakt vollbracht. Die schönsten zwei 40-Stunden-Wochen des Jahres für Menschen ohne Schmerzsinn konnten also beginnen. 


Die bisher schönste Radtour führte uns bei besten Bedingungen einmal über die Insel bis nach Palma. "Palma, Palma, Palma de Mallorca!" Prima Ohrwurm, gern geschehen! Wie im Lied besungen, ist das Städtchen durchaus nett anzuschauen. Bis zum Ballermann hat die Runde zum Unmut einiger Mitstreiter jedoch nicht gereicht. Statt Kaltgetränke mit Ulle aus Eimern reichte man uns deshalb Cappuccinos aus Tassen. Aus Tassen! Wie konservativ. Solche Pausen werden von unserem selbsteingeflogenen Kräuterexperten Martin alias Mirakulix genutzt, die Trikottaschen randvoll mit allerlei Grünzeug vom Wegesrand zu füllen. Zuhause angekommen wird das Ganze mit heißem Wasser aufgebrüht und während eines speziellen Tanzes um die Feuerkochstelle abgeschmeckt. Sagen wir so, es riecht wie eine Mischung aus Krankenhaus und Schullandheim und schmeckt sehr "gesund", aber der weltbeste Triathlonverein vertraut seinen Profis.


Unser Läufe absolvieren wir meistens direkt an der Strandpromenade unweit unserer Finca. Es ist ein Sehen und gesehen werden. So werden dann aus planmäßig mittelschnellen Läufen auch mal All-Out-Einheiten, selbstverständlich mit
Grundlagenbereich-Gesichtsausdruck. Frei nach dem Motto: was im Winter nicht schmerzt ist im Sommer nicht schnell! Alle anderen Triathlonvereine vor Ort fürchten sich immens und stellen ihr Training um (zumindest in unserer Vorstellung).


Neben den drei Hauptdisziplinen kommt natürlich der Nahrungsaufnahme eine außerordentliche Bedeutung zu. Leider verfügen die 1€-Mietwagen vom Lidl nebenan über eine Wegfahrsperre, sodass täglich nach harten Leibesübungen beachtliche
Fressalienlasten per Hand zu transportieren sind. Das klappt mittlerweile ziemlich gut.

Apropros, die fünfte Mahlzeit des Tages ruft, jetzt aber schnell! Mit Hunger
kann ich keine vollständigen Sätze mehr

Euer Eggi

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