Triathlonverein Dresden e.V.

Erlebnisbericht vom frischgebackenen Weltmeister...

  

Eigentlich war das Thema Triathlon, 2012 für mich erledigt, als ich nach 26 Jahren auf der Triathlonwolke, auf den (Herz-) OP Tisch fiel. Ich erwähne das jetzt mal, weil ich vor diesem Hintergrund, besonders happy bin. Kurzum, mein neues Leben bestand aus Medikamenten, Apharese, Rehasport und Wiedereingliederung in das Arbeitsleben.

Ausdauersport ja, aber mit Limits und nicht im roten Bereich!

Mit der Zeit habe ich mir angewöhnt ganz anders zu trainieren, jetzt war der Weg das Ziel. Als ich 2015 an der Vätternsee Rundfahrt teilgenommen hatte, war meine Welt wieder in Ordnung. Ein Jahr später habe ich mich, aufgeregt wie ein Anfänger und ganz defensiv, an einen Triathlon gewagt und es ging s u p e r !

Im Mai dieses Jahres entstand die Idee mit Maui. Während einer RTF mit Susi und Torsten,

ging das Thema auch auf Mountainbiken, O-See, u.s.w. und dass ich im Nachhinein bissl traurig bin, 2011 meine WM-Qualli nicht genutzt zu haben. Willst du`s nicht in Zittau noch mal versuchen (die Pawels)? Und wenns klappt einfach hinfahren und Spaß haben…..

Also Spaß hatte ich reichlich!

Allerdings vor der Reise hinter die Erdkugel hatte es mir schon etwas gegraut, vor allem weil ich in der DDR die falsche Fremdsprache lernen musste.

In einem kleinen 6er Team (durch Hannes Hawaii Tours) hatte ich prima Leute gefunden die auch mein Sprachdefizit aus der Welt schufen. (Danke an Bernd, Angela, Tina, Max und Bryam!) Aufenthalt und Training waren im wahrsten Sinn paradiesisch, auch wenn einige Tage vorm WK, ein Sturmtief die Insel „aufweichte“.

Am 29.10. war dann wieder Hawaiiwetter und die Bedingungen bestens. Mit der 5. Startwelle (> M50) ging es in die Brandung. Mein Hauptaugenmerk war auf die Orientierung gerichtet, keine Umwege und die Füße des Vordermanns verloren sich eh laufend in den Wellen. So habe ich das Schwimmen schon fast genossen und die Zeit war weg wie nix. Im Wechselgarten standen noch alle Bikes meiner AK. Rad an Rad ging es nun den schmalen Trail immer höher und nach drei Meilen wusste ich, das ist meine Tag! 2. Wechsel: da stand schon ein Rad bei den 65ern !?!? (Wie sich später herausstellte, musste dieser das Rennen aufgeben)

Laufen: gleich bergan, ging erst mal überhaupt nicht und es wurde richtig warm. Jedem Athleten der mich überholte, starrte ich auf die Waden (AK). Nach den ersten Flachpassagen kam ich immer besser in Gang, war gut unterwegs und manchmal auch am Überholen, das motiviert, vor allem wenn 45 auf der Wade steht. Im tiefen Sand entlang des Strandes war der Rhythmus noch mal raus und dann klatscht mir jemand ein triefend nasses Handtuch über den Kopf, eine Wohltat, ich war im Ziel!

>>Jürg's Zieleinlauf auf Facebook<<

Den Rest kennt ihr schon.

Auf dem Rückflug, während eines Zwischenstopps hatte ich noch für paar Stunden Gelegenheit die Metropole San Francisco zu erleben . . . Wahnsinn! Hätte ich vor dreißig Jahren sowas laut geträumt, wär ich in der Psychiatrie gelandet, mindestens!

Euer Jürg

Ach und wer mit XTERRA nicht viel anfangen kann, hier rein klicken! :

http://vimeo.com/241073825

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