Triathlonverein Dresden e.V.

Im Spätherbst seiner Karriere reiste Grahlo auch nochmal in den Südwesten, um auch hier zu glänzen ... leider ist er etwas kamerascheu, aber lest selbst :-)

Die freitägliche Anreise nach Bad Schönborn verlief aufgrund des Brückentages in einigen Bundesländern sehr entspannt ab. Mein zukünftiger Schwager (Hat er eigentlich bei mir um die Hand meiner Schwester angehalten…?) und ich zogen in die von der Familie Heinrich/ Jordan bereits bestens vorbereitete Ferienwohnung ein. Diese lag ganz entspannt nur 300 m vom Ziel entfernt…sehr praktisch!

Der restliche Freitag wurde mit Startunterlagenholen, Essen und Schlafen aufgefüllt. Am Sonnabend testeten wir kurz die Rad- und Laufstrecke an. Aber alles nur sehr verhalten, da 36° Außentemperatur nicht viel mehr zuließen. Die Jalousien der Wohnung haben wir jedenfalls gar nicht erst aufgemacht. Nach einer leckeren Nudelschlacht und lockeren Diskussionen am Rande des Champions League-Finales ging es ins Bett… nachts sollten ja noch schwere Unwetter aufziehen!

Der Sonntagmorgen war dann, trotz ausgebliebener Gewitter, temperaturtechnisch recht angenehm. Dann also das übliche Vorwettkampffrühstücksprogramm und ab zum Hardtsee. Auch dass klappte problemlos. Nach einem kurzen Einlauf- und –schwimmprogramm ging es auch schon los.

Das Schwimmen lief recht fluffig: Kein Geprügel, schönes Wasser, tip top… nur die Zeit von über 28 min hat mich nicht zufrieden gestellt (Hoffentlich war die Strecke zu lang, beim 13.Platz AK?).

Nach einem meiner „Klasse-Schnell-Wechsel“ (Rajko, Glückwunsch zur Hawaii-Quali, hat mich in der Wechselzone überholt…) saß ich auch schon auf meinem Rad. Jetzt ging es also los: Strecke unbekannt, mein neues Rad erst seit zwei Wochen in Gebrauch und von der Radform keine Ahnung. Schlecht hat es sich nicht angefühlt, leider habe ich mich da etwas täuschen lassen oder hatte wegen der vielen Berge etwas zu viel Respekt, denn vorn ging richtig die Post ab. Außerdem war es nicht unbedingt förderlich, dass man viele der langsameren vor einem gestarteten Athletinnen und Athleten überholen musste, ich dachte jedenfalls ich fliege…

Naja, relativ locker konnte ich dann in die Laufschuhe und das Regionalligastirnband wechseln und spulte die Strecke, trotz der Hitze von fast 30 °C ohne größere Probleme ab. Beim Laufen war es motivierend, dass man endlich auch mal die anderen TV‘ler bzw. sächsischen Athleten zu sehen bekam.

Mein Fazit zum Wettkampf: Ein toller Wettkampf mit selektiven Strecken in schöner (entspannter ländlicher) Umgebung mit begeisterten Einwohnern.

Mein Ziel, die Hawaii-Quali hatte ich in der Vorbereitung bereits relativ zeitig abgehakt, dafür reichte mein Trainingspensum einfach nicht aus. Die Zeit habe ich jedoch sehr gern in meine kleine Familie investiert.

Was bleibt: In der Zukunft muss ich einfach mal wieder so richtig den Kopf im Wettkampf ausschalten und nur Gas geben, vielleicht schon in Erfurt bei der Regionalliga!

grüße grahlo

 

 

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