Triathlonverein Dresden e.V.

Die Saison rast von einem Höhepunkt zum nächsten. Ironman, Challenge, Bundesliga, diverse Meisterschaften und und und. Triathlon-Herz was willst du mehr?

Dabei gibt es jede Menge Veranstaltungen, die nicht vordergründig im Fokus der Triathlon-Öffentlichkeit stehen, aber durchaus eine Erwähnung wert sind. Zumeist sind es Veranstaltungen, die weder aus unserer geliebten Kombination Schwimmen, Rad fahren und Laufen bestehen, noch einen kommerziellen Aspekt mit sich tragen. Exemplarisch möchte ich von zwei berichten:

Erzgebirgstraverse

10.06.2017. Was macht da der Sächsische Triathlet? Logisch! Er fährt nach Moritzburg zu einem absoluten Highlight der hiesigen Triathlonszene.

Oder er nimmt an einem Staffellauf von Schöneck nach Altenberg durch das Erzgebirge teil. Bereits zum 11. Mal wird diese kleine aber feine Veranstaltung von der BSG Talfreunde durchgeführt. Die Regeln sind recht einfach. Bring so schnell wie möglich einen Holzkochlöffel über die 11 Etappen, 4200 Höhenmeter (u.a. Auersberg, Fichtelberg, Keilberg) und 180 km Gesamtstrecke ins Ziel. Wer nicht ganz im tief roten Bereich die Strecke durchbolzt, bekommt auch noch etwas vom wunderschönen Erzgebirge mit.

Hier ein Link zum >>>Streckenverlauf<<<

Ich hatte dieses Jahr das „große Glück“, zwei Etappen laufen zu dürfen. Und dann noch über Fichtelberg und Keilberg. Ich Glückspilz.

Der jeweilige Läufer hat in der Regel eine Begleitung (danke Milan!) zu Rad neben sich. Zum Thema Betreuung ist zu sagen, dass die Teams selbstständig für An- und Abreise der Sportler, Verpflegung und Betreiben der Wechselstellen verantwortlich sind. Man braucht also nicht nur fixe Beine sondern auch Geschick bei der Planung.

Es passte so ziemlich alles an diesem Tag. Wetter top, Mannschaft (LG Voltaren) spitze und das Ergebnis war auch ok. Nachdem ich vormittags wiederholt die Erkenntnis hatte, dass Berge laufen und ich nicht zusammen passen, hatte ich gegen Abend die Freude, den Staffelstab in Altenberg (inklusive Kahleberg) über die Ziellinie zu tragen.

Wer seine Freizeit gern in mannschaftlicher Atmosphäre und schöner Natur verbringt, dem sei diese Veranstaltung (neudeutsch Event) aufs vehementeste an das Zentralorgan gelegt.

 

Elbschwimmstaffel

Vor ein paar Wochen las ich in einem sozialen Netzwerk bei Sportfreund Martin Koch etwas von einer Elbschwimmstaffel von Bad Schandau bis kurz vor Hamburg. Mein Interesse war geweckt und die Anmeldung fix ins Smartphone gewischt. In der Elbe schwimmen kannte ich vom City-Triathlon. Jetzt bestand die Möglichkeit im Bereich der Sächsischen Schweiz zu schwimmen. Noch besser! Reichlich zwei Wochen vor Start erhielt ich die Info, dass ich mit Startnummer 1 loslegen kann. Sportlerherz was willst du mehr? Ich und Startnummer 1, das ist wie Blitzeis in Kenia. Also eher unwahrscheinlich.

Aus unterschiedlichen Gründen unterschätzte ich die mediale Aufmerksamkeit die der Initiative vom Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu Teil wurde. Bei bestem Wetter sahen meine Mitstreiter und ich uns am Morgen des 24.06. einer hungrigen Kamerameute gegenüber. Nachdem alle Bedürfnisse von Seiten des Veranstalters befriedigt wurden, ging es (fast) endlich los.

Hier ein Link zur >>>Veranstaltung<<<

Nachdem ich ein paar Frotzeleien von Seiten meiner Sportsfreunde bezüglich der Nutzung meines Neos ertragen musste begann endlich der angenehme Teil. Bei moderater Strömung verging mein Part von etwa 2 km wie im Flug. Bis zum Ausstieg in Pirna bereitete uns die Landschaft, das Wetter und die Leute vom Veranstalter einen sehr schönen Tag. An dieser Stelle einen Gruß an alle teilnehmenden TV´ler und Freunde des Vereins.

Fazit: Auch ohne Wettkampfstress kann man das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

 

Sport frei
Matthias

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