Triathlonverein Dresden e.V.

Start

Genau ein Jahr nach der Premiere lud Jörg am vergangenen Samstag zum 2. Time-Trial-Triathlon ein. Neben den potentiellen Ligastartern nahmen auch zahlreiche vereinsfremde Ausdauersportler die Einladung an. Bereits in der Vorwoche war das meist diskutierte Thema nicht etwa die mangelnde Form oder der neue Laufradsatz, sondern das Wetter. Zum Samstag hin schwächten sich die Vorhersagen jedoch etwas ab und die Motivationskurve ging entsprechend nach oben. (...)

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Der erste Teil bestand aus vier Kilometer Laufen. Beim Einschlappen auf der 200m Bahn des Gymnasiums Dresden Plauen war zunächst Alles in bester Ordnung. Als wir dann aber auf die Gegengerade einbogen, stand eine Wand aus Luft vor uns. Mindestens ein Teilnehmer wurde vom Wind weggeblasen und ward nicht mehr gesehen. Die besser genährten Athleten wusste von da an, dass ein Vordermann beim Laufen sinnvoll war und manch einer schmiedete schon tückische Pläne, wie dies zu bewerkstelligen sei. Gelaufen wurde in drei Wellen. In der ersten Welle durften wir Robert Krüger, seines Zeichens Dresdens schnellster Orientierungsläufer, begrüßen, der sich auch sofort als Windschattenspender und Hase anbot. Bis zum Schluss wollte ihm dann aber keiner folgen. Mein ganz persönliches 'Och-Nöö'-Erlebnis hatte ich, als Poul und Alexander M. Nach 3900 Metern aus meinem Windschatten an mir vorbei schossen und mich stehen ließen. Meine Sprintschwäche scheint bekannt zu sein.

Als zweite Disziplin folgt im Triathlon bekanntlich das Mampfen. Nach dem sich alle Athleten ausreichend ertüchtigt hatten und der Drehwurm von den 20 Runden abgeklungen war, gab es Brötchen mit reichlich Zucker in Form von Marmelade, Honig und brauner Sportlercreme. Hierbei wurden auch die ersten Analysen und Erklärungsversuche vorgenommen.

Anschließend ging es in die Schwimmhalle. Ziel war es, möglichst schnell 1000m zu schwimmen. Das aufgefahrene Material reichte vom Hightech-Schwimmanzug mit rasierten Augenbrauen bis hin zur Strandbadehose mit wollenem Beinkleid. Wir schwammen auf zwei Bahnen und mit 10 Sekunden Startabstand. Vor mir ging Jörg auf die Strecke, hinter mir Alexander M. und neben mir Franzi. Jörg war alsbald auf und davon. Bei der zweiten Wende (100m) blieb mir fast die Luft weg, war doch Alexander bereits aufgeschwommen. Sollte sich ein Déjà-vu vom Lauf einstellen? Franzi war ein auch paar Meter weg. Nur ruhig, es waren ja noch 900m Zeit zum Angriff. Die erste Hälfte schwamm ich kontrolliert durch und konnte danach an Geschwindigkeit zulegen, so dass ich sowohl Franzi als auch Alexander abschüttelte. Christian wurde seinem Badeanzug gerecht und schwamm Tagesbestzeit.

Nach einer kleinen Stärkung zur Mittagszeit ging es aufs Rad. Fragwürdig war das Verhältnis von PKWs und Rennrädern am Treffpunkt , fuhren doch zahlreiche Athleten ihr Zeitfahrrad lieber im Auto spazieren als unter ihren vier Buchstaben. Das Abkullern der Strecke offenbarte sowohl schnelle Rückenwindpassagen als auch heftige Gegenwindabschnitte. Damit der Spaß nicht zu kurz kam, musste Letztere zwei Mal durchfahren werden. Vor mir wurde Jörg vom Stapel gelassen und wie beim Schwimmen war er schnell außer Sichtweite. Demotivierender war aber, dass Max die 30 Sekunden Startrückstand bereits am zweiten Ortseingangsschild zu gefahren hatte. Alsbald kam Rico mit dem fetten Sound seiner Hochprofi-Laufräder vorbei und auch Alexander K. wusste, was Zucker für mein Selbstvertrauen ist. Am Ende hat wohl das schnellste Material gewonnen und nicht der beste Fahrer. Nur so kann und vor allem will ich mir meine bescheidene Radzeit erklären. Nach einer schnellen Auswertung durch Fugi und allgemeinem Hurra, kehrten wir zur zweiten Disziplin zurück - einem Blech voller Kuchen!

In der von Jörg angefertigten Ergebnisliste finden sich Hochrechnungen auf verschiedene Triathlon-, Duathlon- und Aquathlonstrecken. Und so manch ein Teilnehmer rechnete solange, bis er die Tabelle um eine Wettkampfdistanz ergänzen konnte, bei der eine goldene Eins hinter seinem Namen stand...

Die letzte Zeile widme ich den Organisatoren, Zeitnehmern und -addierern sowie Kuchenbäckern. Vielen Dank!
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Euer Martin

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